Die Fußball-Profis Joshua Kimmich und Leon Goretzka wollen mit einer besonderen Spendenaktion gegen das Coronavirus ankämpfen.
+
Die Fußball-Profis Joshua Kimmich und Leon Goretzka wollen mit einer besonderen Spendenaktion gegen das Coronavirus ankämpfen.

Hilfe in schweren Zeiten

Spenden in Zeiten des Coronavirus: So können Sie Hilfe leisten

  • Sophia Adams
    vonSophia Adams
    schließen

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Manche Länder sind allerdings härter betroffen als andere. Mit Spenden können Sie helfen und einen Teil beitragen.

  • Das Coronavirus stellt weltweit ein großes Problem dar.
  • Manche Länder trifft es aufgrund einer schlechteren gesundheitlichen Versorgung härter als andere.
  • Mit Spenden können Sie helfen.

Mittlerweile melden unzählige Länder Coronavirus-Infektionen. Während die einen Staaten mit Tausenden von Fällen zu kämpfen haben, sind es bei anderen nur einige wenige. 

Einzelne Personengruppen trifft die Krise allerdings besonders hart. Aus diesem Grund können Sie dank unterschiedlichen Spendenaktionen dazu beitragen, die Situation für viele Menschen zu verbessern. Welche Organisationen Hilfe bieten, erfahren Sie hier:

Fußball-Profis Leon Goretzka und Joshua Kimmich mit eigener Spendenaktion

Im Kampf gegen das Coronavirus* haben die Fußball-Profis Leon Goretzka und Joshua Kimmich vom FC Bayern München eine ganz besondere Aktion gestartet: Mit WeKickCorona werden Spenden für soziale und karitative Einrichtungen in Deutschland gesammelt. Die Gelder gehen anschließend unter anderem an Tafeln, Obdachlosenhilfen, Blutspendedienste oder werden für wichtige Güter in Krankenhäusern verwendet. 

Goretzka und Kimmich haben bereits eine Million Euro aus eigener Kasse gespendet. Falls Sie selbst Teil einer soziale Einrichtung sind und dringend Geld benötigen, können Sie mithilfe von WeKickCorona übrigens auch Sofort-Hilfen beantragen.

Video: Coronavirus - Leon Goretzka und Joshua Kimmich spenden eine Million Euro

Mehr erfahrenGilt Ausgangssperre für die Zahnfee? Besorgter Siebenjähriger fragt bei Präsidenten nach.

Caritas mit Hilfsfonds für Länder, die schwere Folgen befürchten

Zweifellos kann das Coronavirus* auch drastische Folgen für Deutschland mit sich bringen, beispielsweise für die Wirtschaft*. Mit Blick auf Länder, die generell schon mit Problemen wie Nahrungsmittelknappheit oder mangelnden Hygienevorrichtungen zu kämpfen haben, sind die Aussichten allerdings wesentlich schlechter. Aus diesem Grund hat die Caritas einen Hilfsfonds aufgebaut, um in Staaten wie Jordanien, Libanon oder Sierra Leone der Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken. Mit den Geldern soll allerdings auch Flüchtlingen geholfen werden, die sich in überfüllten Camps an Sicherheitsmaßnahmen wie Abstand zu Mitmenschen nur schwer halten können.

Welthungerhilfe will für bessere Hygiene garantieren

Ein ähnliches Ziel verfolgt die Welthungerhilfe. Auch hier stehen Entwicklungsländer im Vordergrund, die aufgrund einer mangelnden gesundheitlichen Versorgung besonders betroffen sind. Mit den gesammelten Geldern will die Organisation in ihren 37 Projektländern eine ausreichende Aufklärung der Menschen über das Coronavirus garantieren sowie Installierungen von Waschanlagen vorantreiben.

Lesen Sie auchCoronavirus-Tipps - In diesen Fällen bekommen Sie finanzielle Hilfen vom Staat.

UNICEF verteilt Hilfsgüter, um vor einer Ansteckung zu schützen

UNICEF hat es sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfsgütern wie Seife oder Handschuhen die Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Die entsprechenden Gegenstände werden weltweit beispielsweise in Gesundheitszentren oder an Schulen verteilt.

Im Fokus der Organisation stehen vor allen Dingen Kinder und Familien in Entwicklungsländern, die sich nicht angemessen auf die Pandemie vorbereiten können. Aufklärungsarbeiten sollen ebenfalls dazu beitragen, die Menschen zu sensibilisieren. 

Auch interessantKampf gegen Coronavirus - So setzen die reichsten Menschen der Welt ihr Geld ein.

soa

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren