Telefonbetrug
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Mit einem üblen Trick versuchen Betrüger, Rentner am Telefon über Daten ihrer Rentenversicherung auszufragen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Miese Maschen

Rentenversicherung warnt vor Trickbetrügern

Mit Tricks versuchen Betrüger derzeit an Daten von Rentenversicherten zu kommen. Oft setzen die Betrüger auf den Überraschungsmoment. Wer am Telefon unter Druck gesetzt wird, sollte lieber auflegen.

Berlin (dpa/tmn) - Ein täuschend echt wirkender Brief, ein unangekündigter Besuch zu Hause oder ein unerwartetes Telefonat. Getarnt als angebliche Mitarbeitende der Rentenversicherung versuchen Betrüger, an persönliche Daten oder sogar an die Bankverbindung von Versicherten heranzukommen.

Derzeit kommen nach Angaben der Deutsche Rentenversicherung Bund vor allem dubiose Anrufe häufig vor. Eine typische Masche: Rentnerinnen und Rentner werden von Anrufern aufgefordert, Geld auf ein fremdes Konto zu überweisen. Es wird den Angerufenen mit angeblichen Rentenpfändungen, Rentenkürzungen oder anderen Nachteilen gedroht, wenn die Zahlung verweigert wird.

Auch telefonische Angebote, Medikamente oder medizinische Hilfsmittel zu verkaufen, stammen tatsächlich allerdings nicht von der Deutschen Rentenversicherung. In den genannten Fällen handele es sich nicht um Anrufe von Mitarbeitenden oder von ihr beauftragte Personen, erklärt die Rentenversicherung. In keinem Fall sollten Betroffene aufgrund telefonischer Aufforderungen Geld ins In- oder Ausland überweisen.

In einer Broschüre stellt die Rentenversicherung die gängigsten Tricks von Betrügern vor und erklärt, wie man sich am besten vor ihnen schützen kann. Die Broschüre kann auch am kostenfreien Servicetelefon unter der Rufnummer 0800/1000 4800 bestellt werden.

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Die Broschüre kann auch am kostenfreien Servicetelefon unter der Rufnummer 0800/1000 4800 bestellt werden.

© dpa-infocom, dpa:201124-99-448482/3

Broschüre der Deutschen Rentenversicherung zum Download

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