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Stabile Angelegenheit: WLAN-Repeater im Test

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Bei einer schwachen Internetverbindung können WLAN-Repeater Abhilfe schaffen. © AllesBeste

Im ersten Raum funktioniert es noch ohne Probleme, aber schon beim nächsten ist eine halbwegs stabile Verbindung zum Router nicht mehr möglich. Der Grund sind oftmals Wände und ähnliche Hindernisse, durch die sich das WLAN des Routers nur schwer einen Weg bahnen kann.

Abhilfe können hier WLAN-Repeater schaffen. Getestet wurden nur Geräte, die mit mindestens zwei parallelen Datenströmen empfangen und senden können (2x2-MIMO). Zwar sind sogar Geräte getestet worden, die auch 4x4-MIMO unterstützen, dabei sollte man aber darauf achten, dass der Router ebenfalls 4x4-MIMO unterstützt, sonst lohnt sich diese Technik nicht.

Am besten platziert man einen WLAN-Repeater möglichst mittig zwischen Router und Client. Dabei muss sichergestellt werden, dass der Repeater noch eine Verbindung zum Router herstellen kann, ohne diese ist eine Verbindung ins Internet nämlich nicht möglich, denn ein Repeater ist nur dazu in der Lage, das WLAN-Signal des Routers zu erweitern, beziehungsweise ein weiteres WLAN zur Verfügung zu stellen.

In der Praxis heißt das, dass es mit einem Repeater möglich ist, auch an zuvor WLAN-freien Stellen der Wohnung wieder Filme ruckelfrei streamen zu können, da die ehemals zu weite Entfernung zum Router durch die indirekte Zugriffsmöglichkeit, welche der Repeater geschaffen hat, überbrückt wird. Der Nutzer des WLANs merkt dabei selbst nicht, ob er gerade mit dem Router, oder dem Repeater verbunden ist, der Übergang geschieht fließend.

WLAN-Repeater im Test: Welcher kann überzeugen?

AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion neun Repeater getestet. Testsieger ist der FritzRepeater 1200 von AVM. Diesem gelangen, trotz seiner Limitierung durch das 2x2-Funkmodul (es gibt mittlerweile auch 4x4-Funkmodule), hervorragende Übertragungsraten. Zudem überzeugte der Repeater von AVM durch seine Benutzerfreundlichkeit. Selbst ohne anerkannten Abschluss in Informatik lässt sich er sich relativ schnell und intuitiv einrichten. Auch Aus- und Abschaltzeiten konnten für den FritzRepeater 1200 spielend einfach definiert werden.

Für alle, denen es im heimischen Netzwerk nicht schnell genug gehen kann, bietet AVM mit dem FritzRepeater 3000 einen Repeater, dem an einem 2x2-Notebook Nettoübertragungsraten von über 300 Megabit pro Sekunde gelangen. Die enormen Datenraten sind allerdings nur im Heimnetz zu erreichen, beim Surfen im Internet wird man in den allermeisten Fällen nichts vom Geschwindigkeitsvorteil mitbekommen, da dort die Übertragungsraten meist deutlich niedriger liegen.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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