Zu sehen sind fünf freilaufende Hennen, die auf einer Wiese Samen aus dem Boden picken (Symbolbild).
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So viel Platz hat längst nicht jede Legehenne (Symbolbild).

Boden-, Freiland- oder Ökohaltung

Erzeugung von Hühnereiern: So unterscheiden Sie die Haltungsarten

Bis das Ei im Eierbecher steht, hat es einen langen Weg zurückgelegt. Haltungsarten verraten, wie die Hennen leben, während sie Eier produzieren.

Bonn – Pro Jahr verbraucht jeder Deutsche laut Hochrechnungen etwa 235 Eier. Eine ganze schöne Menge, bei der es sich lohnt, beim Einkauf der Hühnereier genauer hinzuschauen. Denn die Verpackung und das Ei selbst verraten Gartenfreunden eine ganze Menge über ihre Herkunft. Zum Beispiel wie die Legehennen leben, während sie fleißig für den Hersteller Eier legen. Die Unterschiede zwischen Kleingruppen-, Boden-, Freiland- und Ökohaltung spielen dabei eine entscheidende Rolle*, wie 24garten.de* berichtet.

Die Kleingruppenhaltung ist offiziell seit 2016 verboten, jedoch gibt es eine Auslauffrist bis 2025 für Betriebe. In ihnen leben Hennen auf 0,8 Quadratmetern, sie haben keine Auslauffläche und werden mit künstlichen Licht bestrahlt, statt Tageslicht zu genießen. Je Abteil leben 30 bis 60 Hennen zusammen. In der Bodenhaltung stehen den Hennen immerhin 0,11 Quadratmeter zur Verfügung, sie haben aber keine Auslauffläche, mindestens drei Prozent der Stallgrundfläche muss allerdings als Lichtöffnungen fungieren. Maximal leben hier 6000 Tiere zusammen. Bei der Freilandhaltung kommen vier Quadratmeter, die bewachsen und tagsüber uneingeschränkt zugänglich sein müssen für die Hennen dazu. Leben Hennen in Ökohaltung stehen ihnen 0,17 Quadratmeter Platz zu. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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