„Natürlich koch‘ ich“

Schmackofatz pur: Engelsaugen in der Adventszeit - Diese Kekse sind einfach lecker

  • Anne Baun
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Im Advent wird gebacken. Zur Weihnachtszeit gehören Kekse einfach dazu. Wie wäre es mit unkomplizierten Engelsaugen? Die gelingen einfach immer, sagt Food-Autorin Anne Baun.

Fulda - Backen ist nicht unbedingt meine Kernkompetenz. Das habe ich leider von meiner Mutter geerbt. Sie werden an dieser Stelle also niemals Rezepte für komplizierte Torten oder fünffach gebackene Biskuitrollen bekommen.

Wenn’s bei mir um Gebäck geht, dann muss es einfach sein. Wie diese Engelsaugen für die Advents- und Weihnachtszeit. Die erste Fuhre wurde bei mir zuhause innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Schmackofatz pur.

Keks-Rezept: Engelsaugen für die Adventszeit

Tatsächlich sind es ja die einfachen Plätzchen, die für große Begeisterung sorgen. Die Butterplätzchen meiner Oma sind immer wieder aufs Neue der Hit – und nun wirklich keine Herausforderung am Backblech.

Wer es gerne einfach mag beim Backen, probiert es mal mit den unkomplizierten Engelsaugen.

Kompliziertes Naschwerk, das aus drei verschiedenen Komponenten in mühevoller Handarbeit zusammen gesetzt werden muss, ist hingegen der Ladenhüter in der Plätzchenbox. Vielleicht, weil man davon nicht mehr als drei auf einmal verdrücken kann, ohne umzufallen. Wer weiß....

Toll sind natürlich auch Vanillekipferl. Und obwohl ich Omas Originalrezept besitze, schmecken sie einfach nicht so wie damals bei meinen Großeltern. Woran liegt das nur?

Dem gleichen Phänomen sehe ich mich auch bei der Soße für Gänsebraten und Wirsinggemüse gegenüber. Die Gerichte schmecken zwar, aber eben nicht so wie damals bei Oma.

Doch jetzt zurück zu unseren Keksen, den Engelsaugen. Hmm!

Zutaten für etwa 40 Stück

240 g Dinkelmehl (Type 630)
2 Bio-Eigelb
150 g weiche Butter
1 Pk. Vanillezucker
65 g Puderzucker
1 Prise Salz
Schale einer abgeriebenen Bio-Zitrone
1 Prise Salz
Johannisbeer-Gelee
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung: Aus Mehl, Eigelb, Butter, Vanillezucker, Puderzucker, Salz und Zitronenschale einen glatten Teig kneten. Im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.

Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig zügig etwa 40 Kugeln formen und (in zwei Fuhren) aufs Backblech setzen.

Mit dem Stiel eines Holzkochlöffels Vertiefungen in die Teigkugeln bohren (nicht bis zum Boden durchstechen!). Das Johannisbeer-Gelee glatt rühren und mit einem Spritzbeutel in die Vertiefungen füllen. Die Engelsaugen etwa 10 bis 15 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Und wer es lieber deftig mag, dem ist Folgendes zu empfehlen: Glück zwischen zwei Brotscheiben: Sauerteig-Sandwiches mit Roastbeef und Preiselbeeren. Auch dieses Rezept kommt aus unserer Reihe „Natürlich koch‘ ich“.

Rubriklistenbild: © Susiwe/stock.adobe.com

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