Flammkuchen
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Es ist September, und damit höchste Zeit für Flammkuchen!

„Natürlich koch‘ ich“

Herzhaftes aus dem Ofen: Ein Rezept für Flammkuchen mit Pfifferlingen

  • Anne Baun
    VonAnne Baun
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Es gibt diesen besonderen Moment im Spätsommer, wenn wir im Supermarkt den ersten Federweißer erspähen. Dann wird es höchste Zeit für Flammkuchen. In unserer Reihe „Natürlich koch‘ ich“ gibt es heute Rezept mit Pfifferlingen, Serranoschinken und Kirschtomaten.

Fulda - Pfifferlinge sind schon was Feines. Gebraten mit Semmelknödeln oder zu einer sämigen Pasta – die kleinen Hutträger schmecken eigentlich immer. Und gesund sind sie außerdem. Neulich habe ich einen Artikel darüber gelesen, dass sogar Chemotherapie-Patienten mit der Gabe von Medizinalpilzen wieder aufgepäppelt wurden. Deshalb sind sie heute der Star in unserer Kochrezepte-Reihe „Natürlich koch‘ ich“.

Die Nummer eins unter den Heilpilzen stammt allerdings aus Asien: der Shiitake. Er verteidigt den Körper kraftvoll gegen sämtliche krankmachenden Eindringlinge und kann somit vor degenerativen Erkrankungen schützen. (Lesen Sie hier: Marinierte Lammspieße mit Chili-Dip sind perfekt für den Grill)

Rezept: Flammkuchen mit Pfifferlingen - Herzhaftes aus dem Ofen

Doch zurück zu unseren heimischen Pfifferlingen. Sie sind reich an Vitamin D und Kalium. Auch Beta-Carotin und Eisen sind enthalten. Zudem bestehen Pfifferlinge zum größten Teil aus Wasser und sind tolle Proteinlieferanten.

Wer gerne Pfifferlinge isst, sollte sich allerdings zügeln. Es wird empfohlen, nicht mehr als 250 Gramm zu verzehren. Schwangere und Kleinkinder sollten auf Pfifferlinge besser verzichten. Allen Vegetariern sei natürlich an dieser Stelle versichert: Der Flammkuchen schmeckt auch ohne den Schinken. Was die Veganer unter den Lesern betrifft, so ist es mir persönlich bisher nicht gelungen, einen adäquaten Ersatz für Creme fraîche oder Schmand auf Pflanzenbasis zu finden. Für Tipps bin ich immer offen!

Zutaten (für zwei Portionen)

200 g Dinkelmehl (Type 630)

10 g Hefe

1/8 l lauwarmes Wasser

1 bis 2 EL Öl

1/2 Becher Schmand

1 kl. Becher Creme fraîche

125 g Pfifferlinge

150 g Kirschtomaten

2 Schalotten

50 g Serranoschinken

1 Handvoll Kräuter (Thymian, Oregano, Rosmarin)

Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung: Die Hefe zerbröseln und in einigen Esslöffeln des warmen Wassers auflösen. Zehn Minuten ruhen lassen. Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Vorteig, dem restlichen Wasser, Öl und einer Prise Salz verrühren. Abdecken und 30 Minuten gehen lassen.

Video: Das sind die beliebtesten Speisepilze

In der Zwischenzeit Schmand und Creme fraîche verrühren, die Pfifferlinge putzen, die Schalotten und Kirschtomaten kleinschneiden und die Kräuter waschen und kleinzupfen. Den Teig auf einem Backbleck schön dünn ausrollen, mit der Schmandcreme bestreichen und mit den Zutaten belegen. Salzen und pfeffern. Im Ofen bei 220 Grad Umluft circa 10 Minuten backen. Die Schalotten sollten leicht braun sein.

Übrigens: Wenn der Backofen sowieso schon vorgeheizt ist, kann gleich der passende Nachtisch nachgeschoben werden. Dieses Rezept für leckeren Apfelkuchen mit Zimt und Vanille weckt die Vorfreude auf den Herbst.

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