1. Fuldaer Zeitung
  2. Ratgeber
  3. Gesundheit

Alzheimer-Studie: Ein Persönlichkeitsmerkmal bestimmt, wer besonders gefährdet ist

Erstellt:

Von: Jasmin Pospiech

Ein älterer Mann legt sein Gesicht in eine Hand und starrt ins Leere. (Symbolbild)
Wer emotional labiler ist, hat ein höheres Risiko, später an Alzheimer zu erkranken, sagt eine Studie. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Weshalb eine Person an Alzheimer erkrankt und die andere nicht, können Wissenschaftler noch nicht genau sagen. Laut einer Studie spielt auch die Persönlichkeit eine Rolle.

Tallahassee (Florida) – Alzheimer ist für viele eine rätselhafte Erkrankung. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Medizinforschung schon seit einigen Jahren eingehend damit, die Studienlage nimmt immer weiter zu. Oftmals geht man davon aus, dass bei der unheilbaren Störung des Gehirns Eiweißablagerungen die Übeltäter sind.
Diese sogenannten Alzheimer-Plaques (auch Amyloid Plaques genannt) sind eine der Hauptmerkmale der Alzheimerkrankheit. 24vita.de enthüllt hier, was dahinter steckt.*

Doch nun will eine neue Studie eine weitere interessante Entdeckung gemacht haben. Ihr verblüffendes Ergebnis: Anscheinend trifft die häufigste Form der Demenz Menschen mit einem bestimmten Persönlichkeitsmerkmal besonders schwer. Forscher um Antonio Terracciano, einem Professor für Geriatrie an der Florida State University, haben herausgefunden: Neurotiker sind besonders häufig von Alzheimer betroffen. Die Studie haben sie im medizinischen Fachblatt „Biological Psychiatry“ veröffentlicht.

Was zudem interessant ist: Bei der Untersuchung haben die US-Forscher nicht nur festgestellt, dass neurotische Persönlichkeitsmerkmale die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Eiweißablagerungen im Gehirn gebildet werden. Sondern auch, dass bei Menschen, die sehr gewissenhaft sind, genau das Gegenteil der Fall ist. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant