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Kämpfen Sie mit Hitzepickeln? Dann greifen Sie auf dieses Hausmittel zurück

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Von: Jasmin Farah

Hitzepickel kann man zwar überschminken - um sie zu vermeiden, sollte man allerdings auf ein paar Dinge achten.
Hitzepickel kann man zwar überschminken - um sie zu vermeiden, sollte man allerdings auf ein paar Dinge achten. © picture alliance/dpa/Silvia Marks

Sommer heißt Bikini, knappe Outfits und viel nackte Haut: Kleine Pusteln können dann unschön aussehen. Was es damit auf sich hat und was dagegen hilft, lesen Sie hier.

Sie sind für manch einen nicht nur lästig, sondern können auch jucken. Allerdings gelten sie als harmlos und medizinisch unbedenklich. Doch wie entstehen diese überhaupt?

Hitzepickel erkennen: Das steckt hinter den Schweißbläschen auf Armen und Dekolleté

Bei den Bläschen auf der Haut handelt es sich um sogenannte Hitzepickel. Diese entstehen, wenn die Schweißproduktion aufgrund von heißen Temperaturen bzw. hoher Luftfeuchtigkeit stark zunimmt und die Schweißdrüsen verstopfen. Daher sind sie auch meist in Körperbereichen zu finden, in denen besonders viele Schweißdrüsen sitzen. Dazu zählen:

Bei Hitzepickeln wird in zwei Arten unterschieden:

Meist treten die weißlichen Hitzepickel auf, wenn die Haut überhitzt ist. Daher ist es ratsam, für Abkühlung zu sorgen, damit sie schnell wieder verschwinden. Gehen Sie allerdings auf Dauer nicht weg, empfiehlt es sich, die Bläschen mit einer Zinksalbe zu behandeln. Das darin enthaltene Zink wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Wundheilung.

Auch interessant: Das sagt die Stelle des Pickels über Ihre Gesundheit aus.

Hausmittel und Tipps gegen Hitzepickel: Zinksalbe, Salbeitee & Co.

Auch hier hat sich Zinksalbe bewährt, da es den Juckreiz lindert. Wenn dieser allerdings zu stark ist, sollten Sie besser einen Hautarzt aufsuchen. Dieser wird Ihnen dann eine entsprechende Creme verschreiben. Aber auch Körperpeelings können dabei helfen, verstopfte Talgdrüsen zu befreien und Pickelchen zu entfernen.

Folgende Tipps machen Hitzepickel den Garaus und unterstützen den Körper, wieder abzukühlen:

Erfahren Sie hier, welche Mittel gegen Schweißausbrüche helfen.

Dyshidrotisches Ekzem weist auf Störung der Schweißdrüsen hin

Beim dyshidrotischen Ekzem entstehen ebenfalls juckende Schweißbläschen zwischen den Fingern oder Zehen, auf den Handflächen oder Fußsohlen, die mit Gewebswasser gefüllt sind. Wenn diese aufplatzen, bleiben nässende Wunden zurück. Allerdings trocknen die Bläschen nach ein bis zwei Tagen wieder ein und die Haut wird trocken und rissig. Dann sollten Sie ihr viel Feuchtigkeit zurückgeben und pH-neutrale, rückfettende Salben verwenden.

Abschließend gilt generell zu beachten: Kratzen Sie Hitzepickel niemals auf! Ansonsten können sich diese (weiter) entzünden, da Bakterien in die Wunde gelangen.

Lesen Sie auch: Hautgrieß: So werden Sie die unschönen Pickel los.

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Wussten Sie eigentlich, dass eine Abstimmung über die Abschaffung der Sommerzeit läuft? Die Europäische Union möchte die Meinung der Bürger erfahren.

jp

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