Noch ein Grund für den Haus- und Frühjahrsputz: Hausstaub kann Kilos herbeizaubern, wollen Forscher herausgefunden haben.
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Noch ein Grund für den Haus- und Frühjahrsputz: Hausstaub kann Kilos herbeizaubern, wollen Forscher herausgefunden haben.

Dickmacher Hausstaub

Macht Staub dick? Forscher finden erschreckenden Zusammenhang

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Neben falscher Ernährung führen auch andere Faktoren zu unliebsamen Fettpolstern. Welchen Einfluss Hausstaub auf Fettzellen hat, wollen Wissenschaftler herausgefunden haben.

Kennen Sie das Phänomen? So schnell Staub weggesaugt ist, liegt er auch schon wieder in Form von Wollmäusen in den Ecken. Was jede Hausfrau in den Wahnsinn treibt, hat allem Anschein nach auch Einfluss auf die Gesundheit. Nicht nur Hausstaubmilben-Allergiker reagieren auf Hausstaub – auch in Hinblick auf die Entwicklung von Übergewicht sollte Hausstaub besser schnell aus den Ecken entfernt werden.

Hüftgold durch Hausstaub? Staub soll Fettzellen wachsen lassen

Forscher der Duke University im US-amerikanischen Durham in North Carolina kamen zu dem Ergebnis, dass Staub tatsächlich dick machen kann, indem es das Wachstum von Fettzellen fördert. Den Grund dafür sehen sie in Umweltgiften, chemischen Substanzen und hormonell wirksamen Chemikalien, die im Staub enthalten sind. Diese Stoffe sollen die Bindegewebszellen in Fettzellen umwandeln können.

Für die im Fachblatt "Environmental Science & Technology" veröffentlichte Studie hatten die Forscher der Duke University die Vorläufer von Maus-Fettzellen im Reagenzglas mit elf verschiedenen Staubproben aus Haushalten behandelt. Das erschreckende Ergebnis: Sieben der elf Staubproben veranlassten die Zellen innerhalb von nur zwei Wochen, Fett einzulagern. Neun Staubproben hatten zudem die Auswirkung, dass sich die Zellen teilten. Staub war den Forschern zufolge also auch für die Entstehung neuer Fettzellen verantwortlich.

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Kinder nehmen am Tag bis zu 50 Milligramm Staub auf

Bereits bei einer Menge von rund drei Mikrogramm konnten die Wissenschaftler den "Dickmacher-Effekt" von Staub nachweisen – eine Menge, welcher viele Menschen regelmäßig ausgesetzt sind. Dem Österreichischen Rundfunk (ORF) zufolge schätzt die amerikanische Environmental Protection Agency, dass Kinder pro Tag mehr als das Zehntausendfache an Hausstaub aufnehmen. Rund 50 Milligramm Staub könne etwa durch Schlucken oder Inhalieren in den Körper gelangen.

Im Video: Warum Hausstaub eine Diät boykottieren kann

Ob die Ergebnisse Eins zu Eins auf den Menschen übertragen werden können, muss zwar noch erforscht werden, aber Studienautor Chris Kassotis stuft das als "sehr plausibel" ein, wie science.ORF.at berichtete. Aber auch wenn Staub tatsächlich einen Einfluss auf das Gewicht hat: Die Hauptursache für Übergewicht sei immer noch falsche Ernährung und Bewegungsmangel.

Doch es gibt Mediziner, die empfehlen, die Rolle von Hausstaub nicht zu unterschätzen. So zitiert das Frauenmagazin Ohmymag im obigen Video den französischen Mediziner Dr. Frédéric Saldmann, der der größten Pariser Tageszeitung Le Parisien sagte: "Es muss regelmäßig geputzt werden, da der Hausstaub sonst unsere Figur beeinträchtigen kann."

Zur Studie

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jg

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Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © pixabay

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