Gesunde Mundflora, gesunder Körper? Veränderte Mundschleimhaut ist meist harmlos - es können aber auch Krankheiten wie Mundkrebs dahinter stecken.
+
Gesunde Mundflora, gesunder Körper? Veränderte Mundschleimhaut ist meist harmlos - es können aber auch Krankheiten wie Mundkrebs dahinter stecken.

Senken Sie Ihr Krebsrisiko

Mundkrebs? Bei welchen Veränderungen im Mundraum Sie zum Arzt gehen sollten

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
    schließen

Veränderungen der Mundschleimhaut sind oft harmlos - es können aber auch ernsthafte Erkrankungen wie Mundkrebs dahinterstecken - so deuten Sie die Anzeichen richtig.

  • Wer häufig Aphten oder Herpes hat, muss zwar unangenehme Symptome wie Brennen und Spannungsgefühl aushalten, allerdings gelten diese Hautveränderungen als eher harmlos.
  • Doch es gibt Veränderungen der Mundschleimhaut, die auf schlimme Krankheiten wie Mundkrebs hinweisen.

Ist es Mundkrebs? Wann der Weg zum Arzt führen sollte

Diese sind zwar eher selten, sollten aber sehr ernst genommen werden. Die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Uniklinikums Aachen warnt: Hinter Veränderungen der Oberflächenbeschaffenheit der Mundschleimhaut kann auch eine Krebsvorstufe stecken. Besonders auf die Farbe der Mundschleimhaut solle geachtet werden: Verfärbt sie sich, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass sich ein Tumor entwickelt.

Nicht nur eine veränderte Farbe, auch auffälliges Gewebe sollte vom Facharzt untersucht werden. Als tumorverdächtig gelten auch langwierige Entzündungen, die mit Dellen in der Mundschleimhaut einhergehen.

So senken Sie Ihr Mundkrebs-Risiko

Werden Tumore im Mund- und Kieferbereich frühzeitig erkannt, können sie gut behandelt werden. Daher ist es ratsam, den Mundraum zu beobachten und bei Veränderungen den Allgemeinarzt aufzusuchen, der gegebenenfalls zu einem Facharzt überweist. Auch der Zahnarzt ist gefragt: Krebsfrüherkennung in der Mundhöhle muss im Rahmen der zahnärztlichen Routineuntersuchung erfolgen, wie die Uniklinik Aachen meldet.

Um das Mundkrebs-Risiko zu senken, können Sie selbst einiges tun:

  • Rauchstopp: Rauchen fördert die Entwicklung von Mundkrebs
  • Alkoholkonsum eindämmen
  • auf die richtige Mundhygiene achten

Als Risikofaktoren gelten auch:

  • virale Infektionen
  • irritierte Mundschleimhaut durch scharfe Zahnkanten
  • chronische Entzündungen

Video: Kampf gegen Krebs - die Lösung steckte die ganze Zeit in unseren Zellen

Umfrage zum Thema

Lesen Sie auch: Vorsicht vor Mundspülungen: Viele machen fatalen Fehler, der dem Herz schadet.

Erfahren Sie hier, wie Ihre Essgewohnheiten Ihr Krebsrisiko senken.

jg

Diese Dinge sind schlecht für Ihre Zähne

Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt.
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden.
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ...
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen.
Diese Dinge sind schlecht für Ihre Zähne

Das könnte Sie auch interessieren