Mehrere Frauen posieren in knappen Kleidern. (Symbolbild)
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Wer sexy sein will, muss frieren? Doch manche Frauen auf dem Weg zur Disko spüren die Kälte nicht. (Symbolbild)

Kurzer Rock im Winter?

Erstaunliche Studie: Darum scheinen manche Frauen nie zu frieren

  • Jasmin Pospiech
    VonJasmin Pospiech
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Laut einer Studie sollen bestimmte Frauen nicht frieren, wenn sie im sommerlichen Outfit vor einer Diskothek warten. Doch wie kann das sein?

Florida (USA) – Jetzt, wo es wieder kälter wird, fallen sie stark auf: Frauen, die leicht bekleidet in der Öffentlichkeit herumspazieren und scheinbar nicht frieren. Man selbst hingegen erschauert bereits beim Anblick. Besonders nachts, wenn es Minusgrade hat, ist es nur verwunderlich, wie Frauen in kurzen Röcken und Stöckelschuhen teilweise stundenlang vor Clubs warten können. Für viele scheint die Sache klar: Sicherlich frieren diese Frauen auch, doch wer bekanntlich schön sein will, muss leiden. Eine neue US-Studie hat jetzt sogar einen Zusammenhang gefunden, aber anders als gedacht.
24vita.de verrät hier, warum spärlich bekleidete Frauen bei Minusgraden nicht frieren.*

Forscherinnen der University of South Florida haben sich diesem Phänomen angenommen und ihre erstaunlichen Ergebnisse im medizinischen Fachblatt „British Journal of Social Psychology“ veröffentlicht. In ihrer Untersuchung haben sie sich die Frage gestellt, warum manche Frauen, trotz Minusgraden trotzdem kurze Kleidung tragen. Ihre Hypothese: Offenbar stellen manche Frauen, die sich selbst zum Objekt der Begierde machen, ihre Grundbedürfnisse hinten an.

Die Ergebnisse würden darauf hindeuten, dass Frauen, wenn sie ihr Aussehen überwachen, den Zugang zu ihren Ich-Empfindungen und -Erfahrungen verlieren. Was bedeutet: Den Frauen ist vermutlich schon kalt, sie können das in diesen Momenten aber so gut ausblenden, dass sie tatsächlich nicht das Gefühl haben, zu frieren. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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