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Verschwörungstheoretiker: Studie zufolge sind sie eher feindselig – aber warum?

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Von: Christine Pander

Lockdown-Protest in London, eine junge Frau hält ein Poster in die Kamera its not covid, its a new world order (Symbolbild)
Vor allem die Corona-Pandemie beflügelt viele Verschwörungstheoretiker (Symbolbild) © Martyn Wheatley / Parsons Media/ Imago

Menschen, die eher manipulativ, gefühllos und ausbeuterisch sind, glauben auch schneller an Verschwörungstheorien: Das zeigt eine neue Studie aus Oregon.

Oregon – Als Prinzessin Diana starb, glaubten viele, das britische Königshaus habe ihren Tod nur inszeniert. Manch einer ist bis heute davon überzeugt, dass die Mondlandung nur vorgetäuscht war. Oder ein sehr aktuelles Beispiel: Die Corona-Pandemie als Erfindung des Staates, um uns alle zu kontrollieren und zu unterwerfen. Doch was lässt Menschen zu Verschwörungstheoretikern werden? Welche Persönlichkeitsmerkmale liegen dem Phänomen zugrunde? Forscher der University of Oregon haben sich diese Fragen gestellt.

Welche Persönlichkeitsmerkmale Menschen zu Verschwörungstheoretikern machen, lesen Sie bei 24vita.de*.

Die Studie von Cameron Kay aus dem Fachbereich Psychologie der University of Oregon geht auf Daten von 500 Studierenden der Universität zurück. Die Probanden füllten dafür eine Umfrage aus, die ihre Persönlichkeitseigenschaften aufschlüsselte. Dabei zeigte sich, dass vor allem Menschen mit Persönlichkeitsmerkmalen der sogenannten „Dunklen Tetrade“ eher an Verschwörungstheorien glauben. Experten zufolge wird darunter Machiavellismus (Manipulation, Zynismus), Narzissmus (Eitelkeit, Selbstbesessenheit), Psychopathie (Impulsivität und Gefühllosigkeit) und Sadismus (Grausamkeit und Freude am Misshandeln) zusammengefasst. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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