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Windeln wechseln: Bevor Sie es tun, „fragen“ Sie Ihr Baby besser um Erlaubnis

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Von: Jasmin Pospiech

Ein Baby wird im Bett gewickelt. (Symbolbild)
Soll das Baby selbst bestimmen, wann es gewickelt wird? Das meint zumindest eine australische Therapeutin. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Auf diese Weise zeigen Babys, wenn sie etwas nicht mögen. Und Eltern sollten laut einer Expertin bereits früh darauf achten. Das hat einen tieferen Grund.

München – Deanne Carson ist Sexualtherapeutin und hat mit einem Tipp für weltweites Aufsehen gesorgt. Nach einem Auftritt im amerikanischen Fernsehen ist die Australierin von aufgebrachten Eltern in den sozialen Netzwerken verhöhnt und beleidigt worden. Doch was ist passiert?
24vita.de enthüllt hier, was Windeln wechseln bei Babys damit zu tun hat.*

Eltern sollten ihrer Meinung nach ihren Nachwuchs „fragen“, ob das für diesen okay ist, wenn sie die Windeln wechseln. Auf die Frage, wie das gehen solle, da Babys noch nicht sprechen können, erklärt sie, dass das auch nonverbal klappe. Bevor man also die Windeln wechselt, kann der Elternteil zuerst innehalten und den Augenkontakt mit dem Sprössling suchen. Dann sollte man am besten auf die Reaktion des Kindes warten: Fällt die positiv aus, könne man sich ans Werk machen, so die Pädagogin.

Denn ihrer Meinung nach achten Erwachsene die Grenzen und die Privatsphäre von kleinen Kindern nicht genug. Die Aufgabe besteht also darin, dass Erstere einen Respekt vor dem Körper des Kindes entwickeln. Dazu müssen allerdings zuerst die Reaktionen der Kinder ernst genommen werden. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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