Auf viele Fragen können sich Bewerber gedanklich einstellen - andere kommen überraschend.
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Auf viele Fragen können sich Bewerber gedanklich einstellen - andere kommen überraschend.

Knifflige Aufgabe

Bewerbungsgespräch: Wer die richtige Antwort auf diese Frage kennt, ist ein Genie

  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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An dieser kniffligen Aufgabe im Vorstellungsgespräch sind schon viele Bewerber gescheitert. Hätten Sie die Antwort gewusst?

  • Im Vorstellungsgespräch sollten Kandidaten nicht so schnell nervös werden.
  • Denn an so manchen Fragen sind viele Bewerber gescheitert.
  • Diese Aufgabe ist besonders knifflig. Wie hätten Sie sie beantwortet?

Knifflige Frage im Vorstellungsgespräch - Bewerber ratlos

Auf viele Fragen im Vorstellungsgespräch* können sich Bewerber zwar vorbereiten. Doch manche sind besonders knifflig und kommen für die Kandidaten völlig überraschend. Das allein sollte noch kein Grund sein, übertrieben nervös zu werden. Denn so viel schon mal vorab zum Trost - nur die wenigsten Bewerber können immer alles hundert Prozent richtig beantworten.

Das Portal "Businessinsider.de" schildert eine besonders knifflige Frage, die im Bewerbungsgespräch einer großen Firma gestellt worden sei - und die nur einer von 200 Bewerbern richtig beantworten konnte. Hätten Sie die Lösung trotzdem gewusst? Ein Tipp vorneweg: Lassen Sie sich Zeit - und denken Sie auch gern mal ein wenig um die Ecke. Denn nicht immer ist die offensichtliche Antwort auch die richtige.

Hier die Frage: "Sie fahren mit dem Auto durch eine stürmische Nacht. Sie kommen an einer Bushaltestelle vorbei und sehen, dass dort drei Menschen warten:
1. Eine alte Dame, die kurz davor ist zu sterben.

2. Ein alter Freund, der einmal Ihr Leben gerettet hat.

3. Der perfekte Mann/die perfekte Frau Ihrer Träume.

Sie wissen, dass sie in Ihrem Auto nur eine weitere Person mitnehmen können. Wenn Sie die alte Dame wählen, könnten Sie ein Leben retten. Wenn Sie ihren alten Freund mitnehmen, der einmal Ihr Leben gerettet hat, ist das die perfekte Gelegenheit sich bei ihm zu bedanken. In beiden Fällen jedoch, würden sie wahrscheinlich nie wieder auf ihre große Liebe treffen."

Wie der "Business Insider" weiter berichtet, gab von den 200 Bewerbern nur einer diese richtige Antwort: "Ich würde meinem Freund die Autoschlüssel geben, damit er die alte Dame ins Krankenhaus fahren kann. Dann würde ich zusammen mit der Frau meiner Träume auf den Bus warten."

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Lesen Sie zudem: Diese Antwort im Vorstellungsgespräch zeigt Ihren wahren Charakter - ein Detail entscheidet

Typische Fragen im Vorstellungsgespräch: Womit Bewerber rechnen sollten

Neben der ein oder anderen kniffligen Aufgabe stellen Personaler typischerweise jedoch vor allem Fragen zur Persönlichkeit.

Klassische Fragen im Vorstellungsgespräch sind den Experten von "Karrierbibel.de" zufolge:

  • Können Sie uns etwas über sich erzählen
  • In welchen Bereichen sehen Sie Ihre Stärken?
  • Was sind Ihre Schwächen?
  • Wo sehen Sie sich selbst in fünf Jahren?
  • Wie reagieren Sie auf Kritik?
  • Was wäre für Sie die ideale Situation am Arbeitsplatz?
  • Warum sind genau Sie der Richtige für den Job?
  • Wodurch motivieren Sie sich selbst?
  • Können Sie mit Arbeit unter Druck umgehen?
  • Warum arbeiten Kollegen gerne mit Ihnen zusammen?
  • Welche Position bevorzugen Sie bei der Teamarbeit?
  • Wie gehen Sie mit Fehlern und Rückschlägen um?
  • Was denken Sie von Ihrem letzten Arbeitgeber?
  • Haben Sie noch weitere Fragen?

Auf solche (und ähnliche) Fragen sollten Job-Bewerber zwar gefasst sein. Die Antworten jedoch "wie ein Tonband" wiederzugeben, bringe nichts, wissen die Experten von "Karrierebibel.de". Personaler würden ein solches Vorgehen meist innerhalb weniger Augenblicke "enttarnen".

Ihr Rat, wie es besser klappt: "Investieren Sie deshalb genügend Zeit, um sich Ihren eigenen Dreh zu überlegen, die Ideen aus den Antworten auf Ihre Persönlichkeit, Ihren Lebenslauf und Ihre Situation anzupassen – dann werden Sie Personaler überzeugen können."

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Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen.
In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen. © dpa
Platz 5: Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage
Platz 5: Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage © dpa
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage © dpa
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage © dpa
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage © dpa
Platz 1: Post- und Paketzusteller - 22,8 Fehltage
Platz 1: Post- und Paketzusteller - 22,8 Fehltage © dpa

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