Langeweile in Quarantäne
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In Quarantäne kann es schon mal langweilig werden. Warum nicht mal die Tastatur reinigen?

Damit das neue Jahr gleich gut beginnt

Langeweile in Quarantäne? Drei Dinge, die Sie jetzt erledigen können, aber bisher nie Zeit dafür hatten

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Wer ohne Symptome in Quarantäne muss, bei dem kommt schon einmal Langeweile auf. Jetzt ist die ideale Gelegenheit, Dinge zu erledigen, für die Sie sonst nie Zeit hatten.

Ob bei der Rückkehr aus dem Urlaub oder bei Kontakt mit einer Corona positiv getesteten Person: In diesen Tagen müssen viele Menschen in Deutschland vorsorglich in Quarantäne*. Zum Glück bestätigen sich viele Verdachtsfälle nicht und die Quarantäne darf nach wenigen Tagen wieder verlassen werden.

Doch davor kann es ganz schön langweilig werden. Betroffene dürfen Ihre Wohnung während des verordneten Hausarrests keinesfalls verlassen und auch keinen Besuch empfangen. Warum also die Zeit in Quarantäne nicht sinnvoll nutzen? Jetzt bietet sich die ideale Gelegenheit, ein paar Dinge für den Job zu erledigen, für die Sie sonst keine Zeit hatten oder die Sie schon ewig vor sich herschieben.

Lesen Sie auch: Corona: Muss ich in Quarantäne arbeiten – oder werde ich von der Arbeit freigestellt?

Quarantäne Tipp 1: Tastatur reinigen

Wer im Home-Office sein Essen vor dem Rechner verdrückt, bei dem landen die Brösel schon mal auf der Tastatur. Oder der Kaffee schwappt über den Tassenrand und verteilt sich über selbiger. Dann hängt die ein oder andere Taste. Damit die Tastatur wieder einwandfrei funktioniert, ist jetzt die Gelegenheit, sie zu reinigen. Außerdem sammeln sich hier gerne Keime, weshalb Gesundheitsexperten nicht nur zu Corona-Zeiten eine gründliche, regelmäßige Reinigung des Arbeitsgeräts empfehlen.

So reinigen Sie Ihre Tastatur:

  • Schalten Sie zuerst den Laptop oder den PC aus.
  • Drehen Sie die Tastatur um und klopfen Sie den gröbsten Schmutz vorsichtig heraus.
  • Dann mit einem Wattestäbchen den Schmutz zwischen den Tasten entfernen.

Doch Vorsicht: Benutzen Sie keinesfalls Wasser bei der Reinigung Ihres Laptops, andernfalls könnte er Schaden nehmen. Bei PC-Tastaturen und der Maus empfehlen Experten allenfalls nebelfeuchte Wischlappen zu benutzen.

Auch interessant: Home-Office: Darum sollten Sie Ihren Laptop am Feierabend lieber nicht zuklappen.

Quarantäne-Tipp 2: Bilden Sie sich weiter!

In Quarantäne haben Sie jede Menge Zeit zu lesen. Doch statt sie sinnlos mit Social Media zu verplempern, sollten Sie jetzt die Chance ergreifen, sich für Ihren Job weiterzubilden. Diverse Fachbücher, Fachzeitschriften oder auch Business-Portale im Internet bieten jede Menge Lesestoff, der Sie in Ihrer Karriere voranbringt und Ihnen auch nachhaltig etwas nützt. Online lassen sich außerdem viele Weiterbildungskurse buchen, an denen Sie via Video-Call teilnehmen können.

Quarantäne-Tipp 3: Bringen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auf den neusten Stand

Ihr Job nervt Sie schon seit langer Zeit? Dann bringen Sie jetzt Ihre Bewerbungsunterlagen auf den neusten Stand. Dann sind Sie nach der Quarantäne sofort startklar für die Jobsuche:

Mehr zum Thema: Corona: Was passiert mit meinen Urlaubstagen, wenn ich während des Urlaubs in Quarantäne muss?

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Sieben Probleme, die intelligente Menschen häufig haben

Intelligente Menschen langweilen sich schnell im Beruf, verrät Hochbegabten-Coach Detlef Scheer. Deshalb wechseln sie häufig den Job.
Intelligente Menschen langweilen sich schnell im Beruf, verrät Hochbegabten-Coach Detlef Scheer. Deshalb wechseln sie häufig den Job. © dpa
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Nicht nur der Job langweilt sie schnell - gewöhnlichen Smalltalk finden Intelligente ebenfalls ziemlich ermüdend. Bringen sie aber komplexe Erklärungen ins Gespräch ein, nehmen dies "Normalos" schnell als Besserwisserei war, so Scheer. © pexels
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Ihr Kollegen bringen Hochintelligente mit ihrem Perfektionismus oft auf die Palme: "Dass der Hochbegabte die Aufgabe im Prozess nicht beendet, ist lästig für Kollegen", meint Scheer, "die denken sich dann, 'Der will uns zeigen, wie doof wir sind.'" Dabei will er nur alles perfekt erledigen. © pixabay
Obwohl extrem intelligente Menschen leicht einen Job bekommen, wird ihnen oft gekündigt. Denn ohne es zu wollen, ecken sie oft an - weil sie vieles besser wissen und umkrempeln wollen.
Obwohl extrem intelligente Menschen leicht einen Job bekommen, wird ihnen oft gekündigt. Denn ohne es zu wollen, ecken sie oft an - weil sie vieles besser wissen und umkrempeln wollen. © iStockphoto / imtmphoto
"Viele Hochbegabte glauben, sie bekommen nichts zustande", verrät Scheer, und sind dabei über die Maßen selbstkritisch. Erfolge spielen sie eher herunter als stolz auf sie zu sein.
"Viele Hochbegabte glauben, sie bekommen nichts zustande", verrät Scheer, und sind dabei über die Maßen selbstkritisch. Erfolge spielen sie eher herunter als stolz auf sie zu sein. © pexels
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Was viele Intelligente gemeinsam haben: Sie haben jede Menge Interessen, fangen deshalb zum Beispiel viele Studiengänge an und brechen diese wieder ab, weil sie sich nicht für ein Fach entscheiden können. "Die vielen Möglichkeiten führen dazu, dass sie sich häufig verzetteln", weiß Scheer. © pixabay
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Außerdem erwarten viele Chefs von ihren hochbegabten Angestellten, dass sie Karriere machen. Doch laut einer Untersuchung von Scheer im Jahr 2012 wollen das sehr intelligente Menschen eher weniger - interessante Aufgaben sind ihnen lieber als eine Führungsposition. © pixabay

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