Ein ehemaliges Schwimmbad als Wohnung? In Köln ist das möglich (Symbolbild).
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Ein ehemaliges Schwimmbad als Wohnung? In Köln ist das möglich (Symbolbild).

Immobilieninserat

Dreist oder genial? Diese "Wohnung" war ursprünglich etwas ganz anderes

Bei der Wohnungssuche werden nicht nur Interessenten immer kreativer, sondern auch potenzielle Vermieter. Dabei wird schon mal ein Raum völlig umfunktioniert...

Auf Immobilienportalen finden sich immer wieder kuriose Wohnungsangebote: Da wird ein Balkon schon mal als WG-Zimmer angepriesen oder ein "Innen-Balkon" zur Schau gestellt. Doch ein Immobilieninserat aus Köln setzt dem noch ein Krönchen auf.

Immobilieninserat aus Köln: Erkennen Sie, was diese Wohnung früher war?

Schon beim Blick auf die Fotos der Wohnungsanzeige, die auf einem bekannten Immobilienportal geschalten wurde und dort immer noch zu finden ist, fällt der merkwürdige Schnitt der Bleibe auf. Das erinnert doch an etwas...

Bei der "Souterrain Wohnung" handelt es sich tatsächlich um ein ehemaliges Schwimmbad, wie aus der Immobilienanzeige hervorgeht. Das Baujahr war ursprünglich 1972, doch 2019 wurde das Bad komplett renoviert. Der Großteil der Wohnung ist gefliest, doch im ehemaligen Schwimmbad wurde Laminat ausgelegt. Zudem gibt es eine "Studentenküche" im Flur und eine große Umkleide mit Dusche.

Auch interessant: Was ist das? Bei dieser Immobilienanzeige sind Leser absolut ratlos.

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Kölner Wohnungsanzeige: Das soll das ehemalige Schwimmbad kosten

Für die insgesamt 68 Quadratmeter Wohnung erhofft sich die Anbieterin eine Kaltmiete von 490 Euro, dazu kommen 95 Euro Nebenkosten und 95 Euro Heizkosten - summa summarum 680 Euro Warmmiete also. Das Online-Portal Express hat Kontakt zu der Dame aufgenommen und diese berichtet, dass sie keine Verwendung mehr für das Schwimmbad hatte und deshalb auf die Idee gekommen sei, es in eine Wohnung umzubauen. "Es gibt bereits mehrere Interessenten", heißt es demnach.

Mitarbeiter der Stadt sehen das Wohnungsinserat laut Express eher kritisch. Sollten die veröffentlichten Bilder alle Räume der Wohnung darstellen, würde es sich um eine "nicht zum Wohnen geeignete Räumlichkeit" handeln. Sie würde Mindeststandards der Landes-Bauordnung, was Luft- und Lichtzufuhr betrifft, nicht erfüllen.

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