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So werden Sie mit Grauschimmel auf den Pflanzen fertig

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Von: Franziska Kaindl

Erntehelfer riecht an Weintrauben.
Grauschimmel befällt besonders gerne auch Weintrauben. (Symbolbild) © dpa/Rolf Haid

Grauschimmel ist einer der häufigsten Pilze, der vor allem geschwächte Pflanzen befällt. Wir erklären Ihnen alles zur Graufäule und wie Sie sie bekämpfen.

Grauschimmel, auch Graufäule genannt, konnten Sie bestimmt auch schon einmal an einer Ihrer Pflanzen beobachten. Es handelt sich hierbei um eine häufig vorkommende Pflanzenkrankheit*, die durch den Schimmelpilz Botrytis cinerea verursacht wird. Er macht sich durch den grauen Pilzrasen bemerkbar, der sich auf den Blättern und Früchten der Pflanze bildet und die befallenen Stellen faulen lässt.

Grauschimmel: Das sollten Sie zur Pilzkrankheit wissen

Der Grauschimmel fällt in die Klasse der Schlauchpilze und kann über 235 Wirtspflanzen befallen. Am besten überlebt er bei Temperaturen von 22 bis 25 Grad Celsius, aber auch bei höheren Temperaturen fühlt er sich wohl. Besonders in Zusammenwirkung mit einer feuchten Umgebung breitet sich der Pilz fast überall im Garten aus - an Tomaten, Zwiebeln oder Salat, aber genauso an Beerenobst wie Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder Stachelbeeren. Auch der Ziergarten mit Rosen, Tulpen oder Rhododendron bleibt vom Grauschimmel nicht verschont.

Woher kommt der Grauschimmel an meinen Pflanzen?

Der Grauschimmelpilz überwintert entweder als harte Dauerform, Sklerotien genannt, oder als Myzel auf abgestorbenen Pflanzenteilen. Daraus verbreiten sich im Frühjahr Sporen, die Ihre Pflanzen infizieren. Sowohl Wind als auch Spritzwasser sorgen für die rasche Ausbreitung des Grauschimmels.

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Grauschimmel bekämpfen - mit Hausmitteln

Sobald Sie die ersten Anzeichen von Grauschimmel an den Pflanzen festgestellt haben, sollten Sie schnell sein: Entfernen Sie die befallenen Pflanzenteile, indem Sie die betroffenen Stellen mit einer scharfen Gartenschere zurückschneiden - es soll nur gesundes Gewebe übrig bleiben. Anschließend sollten Sie auch Ihr Gartenwerkzeug desinfizieren, um den Pilz nicht versehentlich an andere Pflanzen weiterzutragen. Die abgeschnittenen, befallenen Pflanzenteile werfen Sie in den Hausmüll. Denn auch auf dem Kompost kann der Schimmel überleben und im nächsten Jahr für Unheil sorgen.

Richtiges Gartenwerkzeug

Damit Ihre Pflanzen bei der Gartenarbeit keinen Schaden nehmen ist hochwertiges Gartenwerkzeug nötig. In einem Gartentrolley (werblicher Link) lassen sich die Geräte zudem handlich transportieren.

Da der Grauschimmel besonders bei geschwächten Pflanzen auftritt, ist es sinnvoll, Ihre Garten- oder Hausgewächse von Vornherein zu stärken. Dabei hilft eine Brühe, die Sie aus Schachtelhalmen herstellen: Besorgen Sie sich einfach etwa 100 Gramm Ackerschachtelhalme und machen Sie diese klein. Dazu geben Sie einen Liter Wasser und lassen das Ganze dann 24 Stunden ziehen. Danach fügen Sie im Verhältnis 1:10 Gießwasser hinzu, um die Brühe noch weiter zu verdünnen.

Danach ist Ihr Mittel einsatzbereit: Sprühen Sie es einfach auf die Blätter der Pflanzen - sie sorgt dafür, dass sich die oberste Zellschicht verstärkt und macht sie somit robuster gegenüber Pilzkrankheiten. Erdbeeren können Sie auch schon vor dem Setzen in Schachtelhalmbrühe tauchen, um das spätere Wachstum zu unterstützen.

Weiterhin bietet sich Knoblauch als Mischkultur an, wenn Sie vermeiden wollen, dass sich Ihre Pflanzen den Schimmelpilz einfangen. Achten Sie zudem auf Sorten, die robust gegenüber Pilzkrankheiten sind. Wie 24garten.de* berichtet, können Pilzkrankheiten bei Pflanzen sogar Baumkrebs auslösen.

Falls alles nichts mehr hilft, ist auch der Einsatz eines zugelassenen Fungizids möglich. Dieses bringen Sie am besten aus, sobald die ersten Symptome des Pilzes sichtbar sind. Da es sich um chemische Mittel handelt, sollten Sie diesen Eingriff vermeiden. *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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