Ein Percht mit großen Ohren und in Fell gekleidet blickt in die Kamera.
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Grausig sehen sie meist aus – auch Perchten können zu den Rauhnächten gehören (Symbolbild).

Zwischen den Jahren

Rauhnächte: Datum, Bräuche und Bedeutung Nächte zwischen den Jahren

  • Franziska Irrgeher
    VonFranziska Irrgeher
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Zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag liegen sie, die Rauhnächte. Viele Mythen und Bräuche ranken sich darum. Einige Bräuche eignen sich auch für zu Hause.

Stuttgart – Vielen haben von den Rauhnächten schon gehört, die wenigsten werden sie aber aktiv begehen. Denn die Bräuche werden längst nicht in jeder Familie überliefert. Der Beginn der Rauhnächte ist meist die Nacht auf den 25. Dezember, das Ende am 6. Januar*, wie 24garten.de berichtet. Es sind also genau zwölf Nächte. Der Name „Rauhnächte“ kommt wahrscheinlich von „Rauchnächte“, also vom Räuchern. Das Räuchern mit Kräutern sollte dabei Geister und Dämonen vertreiben. Eine andere Theorie besagt, dass „rauh“ vom mittelhochdeutschen „rûch“, also „haarig“ kommt.

Unser Jahr hat meist 365 Tage und entspricht damit einem Sonnenjahr. Ein Mondjahr hingegen hat nur 354 Tage. Die Rauhnächte liegen also quasi zwischen Sonnen- und Mondjahr, wobei jede Nacht einen Monat symbolisiert. Gelegentlich wird der Beginn der Rauhnächte schon auf die Nacht 20./21. Dezember gelegt, die Thomasnacht und damit die Nacht vor der Wintersonnenwende. Bei den Rauhnächten geht es vor allem um Reinigung und Neuanfang. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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