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Warum Sie Regenwasser zum Eierkochen verwenden sollten

Erstellt:

Von: Franziska Kaindl

Es klingt kurios: Warum sollte man Eier in Regenwasser kochen? Für einen TikTok-User liegen die Vorteile auf der Hand – und die haben mit dem Garten zu tun.

Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Rezept-Tipp. Eier in Regenwasser zu kochen, das hat laut dem TikTok-Nutzer „Der Gärtner“ vor allem einen positiven Effekt für Ihre Gartenpflanzen. Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine leicht abgewandelte Form eines Hacks, der schon länger bekannt ist: Nämlich dass Eierwasser dazu verwendet werden kann, Pflanzen zu düngen.

Eier in kochendem Wasser.
Die Mineralien in Eierschalen sollen Pflanzen als Dünger dienen. © Cheng Zhi Peng/Imago

TikTok-User kocht Eier in Regenwasser – um seinen Pflanzen was Gutes zu tun

Beim Kochen lösen sich Mineralien, vor allem Calcium, von den Eierschalen ab, welches dafür sorgt, dass der pH-Wert eines Bodens neutral bleibt. „Calcium ist ein Mineraldünger, der zur Festigkeit von Stängeln und Blättern beiträgt“, meint „Der Gärtner“. Um den selbst hergestellten Dünger aber noch weiter zu verfeinern, rät er dazu, die Eier in Regenwasser zu kochen. „Die Pflanzen nehmen Regenwasser noch besser auf als Leitungswasser“, begründet er seinen Trick. Besonders Tomaten profitieren demnach von Calcium, da bei einem Mangel die Früchte faulen würden.

Gemischte Reaktionen auf Eierkoch-Trick für den Garten

„Wer machts jetzt nach“, lautet zu guter Letzt die Frage des TikTok-Users. Eine Frage, die sich wohl auch die anderen Nutzer stellen, von denen einige von dem Trick angetan wirken: „Ich teste es gleich aus“, „Danke für den Tipp“ oder „Warum habe ich so etwas nie in der Schule gelernt?“, heißt es zum Beispiel. Einige äußern aber auch Bedenken: „Das Wasser kommt doch durch die Poren ins Ei“, so die Feststellung eines Nutzers. Ein anderer stimmt zu: „Ernsthaft? Bei all dem, was wir die Wolken pusten? Nein, danke.“ Dass nicht jeder Regenwasser zum Eierkochen benutzen will – und danach die Eier essen – versteht „Der Gärtner“. „Das Zeug ist auf unsere Pflanzen und wir essen das“, stimmt er zu.

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