Definitiv: Rosenmontagszug in Fulda wird nicht nachgeholt

08. März 2019
Fulda

Nach der sturmbedingten Absage des Rosenmontagszuges in Fulda wird es definitiv keinen Nachholtermin für das Spektakel geben. Das sagte der Präsident der Fuldaer Karneval-Gesellschaft, Michael Hamperl, am Freitag.

Dass in Fulda der Rosenmontagszug in Gänze nachgeholt wird, hatte aber schon am Fastnachtsdienstag nicht wirklich zur Diskussion gestanden. Hamperl hatte vorab zwei Ideen genannte: Denkbar sei, dass der Prinzenwagen und ein weiterer Wagen für Tollitäten auf dem Fuldaer Stadtfest im Herbst in Erscheinung treten werde.

„Sie sollen aber nicht fahren, eher als Blickfang dienen“, sagte Hamperl am Freitag. Eine andere Option laut Hamperl: Der Prinz von 2019, Markus Günther, und der Prinz von 2016, Alexander Günther, bekommen einen Wagen, der vor dem Karnevalsprinzen von 2020 beim nächsten Rosenmontagszug vorweg fährt. Wie Jan Frühauf, Mitglied im Romo-Ausschuss, unserer Zeitung am Freitagabend ergänzend mitteilte, sei man außerdem bereit, „auch den anderen Fürstlichkeiten der Randstaaten eine Plattform beim nächsten Umzug oder bei der Kampagneneröffnung zu bieten.“

Denn der 2016er Prinz Alexander Günther, Bruder des diesjährigen Prinzen, hatte auch schon Pech. Wegen eines Unwetters fand der „Romo“ 2016 ohne größere Wagen statt. Und Alexander Günther musste den Festzug zu Fuß bestreiten. Was letztlich als Alternative für den jetzt ausgefallen Romo-Zug unternommen wird, soll bei der nächsten, noch nicht terminierten Präsidiumssitzung beraten werden.

Absage auch in Seligenstadt

Auch in Seligenstadt wird der Rosenmontagszug in Gänze nicht nachgeholt werden können. Das teilte der Vorsitzende des Heimatbundes, Richard Biegel, am Freitag mit. Ihm zufolge hatte der Vorstand am Abend zuvor die Entscheidung getroffen. „Diesen Entschluss haben wir mit schwerem Herzen gefasst“, sagte Biegel.

Allerdings hätte ein neuer Termin, etwa im Mai, ein zu großes finanzielles Risiko mit sich gebracht. So sei etwa unklar, ob zu einem solchen Termin ausreichend viele Zuschauer kämen. Der Rosenmontagszug war dort, wie auch in Fulda, wegen des Sturmtiefs „Bennet“ aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Zuvor hatte die „Offenbach Post“ über die Entscheidung aus Seligenstadt berichtet. / sar, dpa

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