Politik trifft auf die Foaset in Föllsch Foll

08. Februar 2019

Der Welt und der Obrigkeit den Spiegel vorzuhalten, diese Tradition nahmen die Mitglieder der Jungen Union (JU) mit ihrem Kreisverbandsvorsitzenden Benedikt Stock zum Anlass, sich in der Gaststätte Altstadt in Fulda mit Fuldas Prinzen Markus Maurus Musikus LXXVIII., dem Westendmarshall Michael XXV. mit seiner Lady Laura sowie Vertretern des Karnevalvereins Bad Salzschlirf zu einem Gesprächsabend zu treffen.

JU-Vorsitzender Benedikt Stock freute sich sehr, dass die Karnevalisten der Einladung gefolgt waren. Auf die Frage, wie Markus Günther Prinz von Foll geworden sei, reagierte dieser mit einem schelmischen Blick: „Da mein Bruder bereits vor drei Jahren Prinz von Fulda war, kam der Präsident der FKG, Michael Hamperl, schon im Mai 2018 auf die Idee, dass ich der Prinz 2019 werden könne. Und im September habe ich dann zugesagt.“

Natürlich kam auch eine politische Frage, da Markus Günther während der restlichen vier Jahreszeiten im Stadtparlament sitzt. Was aus politischer Sicht noch in Fulda geändert werden könne, beantwortete der Prinz sehr ernst: Das Ehrenamt liege ihm am Herzen, aber die Bürokratie würde es den Menschen sehr schwierig machen, sich mit Schwung und Elan in den Vereinen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Manchmal seien die Hürden, die zu bewältigen seien, einfach zu hoch – dadurch entstehe eher Frust statt Freude.

In seiner kurzen Ansprache betonte Prinz Markus, dass er sich sehr freue, in der heutigen Zeit so viele junge Menschen zu sehen, die sich politisch engagieren. Und nach dem offiziellen Teil wurde an den Tischen lebhaft diskutiert und geplaudert – mal über Politik, mal aber auch über allgemeine oder ganz persönliche Themen. / trp