Viel Humor, viele Spitzfindigkeiten: Prunkvolle Fremdensitzung der Florengäßner Brunnenzeche

20. Januar 2017
Fulda

Fetzige Musikstücke, flotte Tänze, humorvolle Büttenreden und zum wiederholten Male eine herausragende Oma Fine, alias Michael „Didi“ Vogel: Dank dieser Mischung erlebten die Gäste der Florengäßner Brunnenzeche im ausverkauften Saal des Parkhotels Kolpinghaus einen prunkvollen Abend.

Von unserem Redaktionsmitglied Anja Trapp

Die Klänge des Musikvereins Niesig kündigten den Einmarsch aller Aktiven der Florengäßner Brunnenzeche in den Saal an. Der Bürgermeister der Brunnenzeche, Klaus Möller, stellte mit launigen Worten seine große Truppe vor. Er rief dem Publikum zu, sie sollen den Alltag und die Sorgen zu Hause lassen, und gemeinsam feiern und lachen.

Das Brunnenpaar Carmen und Witthold (Vasikonis) mit kreativem Charme freuten sich, dass so viele Freunde und Bekannte der Brunnenzeche zur Sitzung gekommen waren. Gemeinsam mit allen Besuchern, würde es bestimmt ein prunkvoller Abend, unterstrich der Brunnenherr - und er sollte Recht behalten.

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Die Lollipops präsentierten einen süßen Showtanz, bei dem sie das närrische Publikum mit in den Dschungel nahmen. Mit einem flotten Gardetanz gefiel die Juniorentanzgarde und die Tanzgarde ließ die Beine gekonnt über die Bühne wirbeln. Einen tänzerischen Boxkampf lieferten die Schnuppbittel mit ihrem Showtanz.

Nachwuchs in der Bütt

Ebenso überzeugten die Hei Höpper mit ihrer Darbietung zum Thema Mary Poppins. Dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören, bewiesen eindrucksvoll die Schnurrbezel, die das Auditorium auf eine Reise nach Hollywood mitnahmen. Mit wahren Beifallstürmen wurde der Gardetanz der Männertanzgarde belohnt - die Oma Fine als sehr rüstiges Tanzmariechen mit dabei hatten.

Bildergalerie: Florengäßner Brunnenzeche lädt zur Prunksitzung

Die Aufgabe eines Protokollers ist keine leichte - aber Richard Thonius meisterte diese vortrefflich. Gekonnt nahm er die große Politik mit US-Wahl, die Türkei, England und die Bundespolitik auf die Schippe. Aber auch die kommunale Politik bekam ihr Fett weg. Sie ist erst 16 Jahre jung, aber schon ein Ass in der Bütt. Gemeint ist Lea Anton, die auf humorvolle Weise schilderte, was so alles daheim passierte, als die Eltern verreist waren.

Lacher in den Umbaupausen

Bernd Weber unterhielt bestens mit seinen Erzählungen als kochender Ehemann. Regelrecht überkochend referierte er über Fernsehköche. Seine eigenen Erlebnisse am heimischen Herd brachten die Gäste zum Lachen. Zum Schluss unterstrich er wie wichtig es sei, dass die Männer heutzutage kochen können. Mutter und Tochter, Susi und Kathi Süssemilch, unterhielten sich über Problemzonen, Abnehmen und das leidige Körpergewicht.

Über ihn könnte man seitenweise schreiben. Die Rede ist von Oma Fine, alias Michael „Didi“ Vogel. In den jeweiligen Umbauphasen auf der Bühne unterhielt er mit seinen Spitzfindigkeiten. Mobilfunkgeräte, Computer, sogar der neue US-Präsident bekamen auf die ihm so eigene, hervorragende Weise den Spiegel vorgehalten. Sehr zur Freude der Anwesenden kokettiert er gerne mit dem Publikum.

Mit Musik und Gesang wussten die Stoadtschisser Heiteres und Besinnliches zu berichten. Besonders Geschichten über Zähne brachten das Publikum zum Lachen.

Die drei Pater vom Frauenberg (Marco Ortenzi, Guido Wloschak und Hans-Peter Vogel) plauderten und sangen über ihr neues Franziskaner Catering und Buffet sowie ihre Heimatstadt Fulda. Dafür sparten die Zuschauer nicht mit Beifall.

Mit ihrer Bühnenshow „Power Brass“ heizten die Musiker des Musikvereins Niesig mit ihrem Dirigenten René Wilhelm den Gästen kräftig ein.

Mit dem Finale endete ein wahrlich prunkvoller Abend.

Prunksitzung der Florengäßner Brunnenzeche: Unterhaltung bis zur Geisterstunde