1400 Meldungen zum Radverkehrskonzept – Planer Paul Fremer geht Hinweisen nach

13. Juli 2019
Landkreis Fulda

1400 Meldungen von rund 700 Bürgern: Die Beteiligung an der Onlinebefragung zum Radverkehrskonzept im Landkreis Fulda ist enorm. Der Planer Paul Fremer befährt nun die Radwege des Kreises und geht den Hinweisen der Bürger aus der Onlinebefragung nach. Dabei hat er schon mehr als 700 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Wenn Pendler mit ihrem Fahrrad von Dipperz nach Petersberg fahren möchten, endet die Fahrt irgendwann mitten im Feld. Klar ist: Es fehlt ein Radweg, der es ermöglicht, mit dem Rad nach Fulda zu fahren. Das zeigen auch die Rückmeldungen bei der Onlinebefragung.

Viele haben gemeldet, dass eine solche Radverbindung fehlt. Das Planungsbüro Radverkehr-Konzept von Paul Fremer aus Frankfurt wurde vom Landkreis Fulda beauftragt, ein Radverkehrskonzept für den Kreis zu erarbeiten.

Fremer prüft Radwege vor Ort

Eine solche fehlende Verbindung wie zwischen Dipperz und Petersberg/Fulda wird in dieses Konzept mit aufgenommen. Doch zuvor fährt Fremer Gefahrenstellen, fehlende Radwege und bestehende Wege mit seinem Fahrrad ab und dokumentiert alles haargenau. Mittlerweile hat er bereits mehr als 700 Kilometer in der Region zurückgelegt, 600 werden wohl noch hinzukommen, erklärt er.

Im Anschluss an die Befahrung von Fremer wird es eine Priorisierung der Maßnahmen geben. „Wir werden dabei immer im engen Kontakt mit den Kommunen sein. Denn oft sind es interkommunale Projekte, die wir anstoßen“, erklärt Dr. Jens-Philipp Keil vom Fachdienst Regionalentwicklung beim Landkreis Fulda und fügt hinzu, dass es momentan zahlreiche Förderprogramme für den Neu- und Ausbau der Radwege gibt.

Mitmachen

Unter www.radforum-landkreis-fulda.de können Bürger noch bis 11. August melden, wo es im Landkreis im Radverkehr Probleme gibt. /mbl