20 Anhänger der rechten Partei „Der Dritte Weg“ beschäftigen am Sonntagabend die Fuldaer Polizei

31. Dezember 2018
Fulda

Etwa 20 Anhänger der neonazistischen Kleinstpartei Der Dritte Weg (III. Weg) haben am Sonntagabend die Polizei in Fulda mit spontan angemeldeten Eilversammlungen beschäftigt. Gegen 22.30 Uhr war dann der Spuk in der Barockstadt zu Ende

Ein Fackelmarsch („Gedenktag für die Bombenopfer“) der Kleinstpartei, der von Nordhausen nach Dresden führen soll, hatte am Samstag nach Polizeiangaben in Tann in der Rhön geendet. Von dort führte der Weg seine Anhänger dann am Sonntag nach Fulda, wo die Polizei drei oder vier Teilnehmer kontrollierte, wie die Polizei nach eigenen Angaben erklärte.

20 Anhänger der rechten Partei „Der Dritte Weg“ beschäftigen am Sonntagabend die Fuldaer Polizei

Daraufhin meldete Der Dritte Weg als Protest gegen die Polizeikontrolle telefonisch eine Eilversammlung an und warf später dann auch noch beim Ordnungsamt eine Demo-Anmeldung ein. Danach führte die Polizei, die in der Zwischenzeit etliche Kräfte zusammengezogen hatte, erneut eine Kontrolle der dort versammelten Demonstranten durch.

Daraufhin wollten die Anhänger der neonazistischen Kleinstpartei die nächste Spontanversammlung durchführen, die einen Zug durch die gesamte Fuldaer Innenstadt beinhalten sollte. Das untersagte die Polizei. „Der Weg an den ganzen Kneipen vorbei – das wäre zu gefährlich gewesen“, sagte ein Sprecher gegenüber unserer Zeitung.

Die Beamten lösten die Versammlung auf und begleiteten die etwa 20 Demonstranten zu ihren Fahrzeugen. Die Aktion der Kleinstpartei, die am Sonntagabend in Fulda gegen 20 Uhr begonnen hatte, endete somit gegen 22.30 Uhr. Orte der Kundgebungen in Fulda am Sonntagabend waren am Unterm Heilig Kreuz, vor dem Ordnungsamt und auf dem Uniplatz. / sar

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