70-Millionen-Euro-Neubau am Klinikum fertig

10. Mai 2019
Fulda

Eines der größten Bauprojekte in der Region ist nach dreieinhalb Jahren fertig. Für 70 Millionen Euro ist am Klinikum Fulda ein neues Intensiv-, Notfall- und OP-Zentrum (kurz: INO-Zentrum) entstanden.

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Die Presse durfte am Freitag einen Blick in die fertigen Räume werfen. Klinikum-Chef Thomas Menzel und technischer Leiter Peter Neidhardt haben den Neubau vorgestellt.

Und sie blickten zurück auf dreieinhalb Jahre Bauzeit: Im November 2015 wurde der Grundstein gelegt. Damals waren noch niedrigere Kosten angesetzt.

Laut Neidhardt wurde jedoch nach und nach klar: Da ist mehr drin. Mehrere Ebenen kamen noch hinzu.

Entstanden ist ein riesiger Komplex, der quasi „schon allein ein eigenes Krankenhaus ist“, sagte der technische Leiter.

Die Einrichtung sei hochmodern. Zu den 70 Millionen Euro an Baukosten (58 Millionen davon werden vom Land Hessen gefördert) kämen 7 Millionen hinzu, die allein für medizinische Gerätschaften ausgegeben wurden. Einer der OP-Räume kostet allein zwei Millionen Euro.

Über die dreieinhalb Jahre Bauzeit waren täglich im Schnitt 150 Arbeiter auf der Baustelle unterwegs.

Hier und da finden noch Restarbeiten statt. Aber eine Station ist sogar schon komplett fertig, so dass dort der Krankenhausbetrieb bereits läuft. Am gesamten Klinikum gibt es nun 1200 Betten.

Kommende Woche, am Dienstag, 14. Mai, wird dann groß gefeiert: Zur Eröffnung kommt unter anderem der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

Ein Tag der offenen Tür unter dem Namen „Tag der offenen OPs“ findet dann am Sonntag, 19. Mai, statt. Klinikum-Chef Menzel rechnet mit circa 15.000 Besuchern. / jev