Auf dem Weg zur Auferstehung: Die Gottesdienste im Dom und in der Christuskirche

17. April 2019
Fulda

Die Karwoche hat begonnen, in der die Kirche des Leidens und Sterbens und an Ostern dann der Auferstehung Christi gedenkt. Im Dom und in der Christuskirche finden zahlreiche Gottesdienste statt.

Am Gründonnerstag (18. April) wird Bischof Dr. Michael Gerber mit den Priestern und Diakonen des Bistums um 9.30 Uhr im Dom die „Chrisam-Messe“ feiern. Domorganist Professor Hans-Jürgen Kaiser spielt J. S. Bachs „Contrapunctus XI“ aus der „Kunst der Fuge“. Der Hauptgottesdienst am Gründonnerstag findet um 19.30 Uhr statt. Zelebrant ist Bischof Gerber. Der Domchor Fulda unter Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter Huber wird Chorsätze aus der „Dorischen Messe“ von J. Rosenmüller sowie weitere Lieder von O. Gjeilo, H. Schütz, A. Bruckner und T. L. de Victoria singen. Domorganist Professor Kaiser spielt die Domorgel.

In der Christuskirche hält Pfarrerin Anke Haendler-Kläsener um 19 Uhr einen Gottesdienst mit Abendmahl.

Am Karfreitag (19. April), an dem das Leiden und Sterben Christi im Mittelpunkt steht, findet im Gedenken an den Opfertod Jesu um 10 Uhr ein Familienkreuzweg auf dem Domplatz statt. Um 15 Uhr beginnt im Dom die Karfreitagsliturgie mit Wortgottesdienst, Kreuzverehrung und Kommunionfeier, die Bischof Gerber zelebriert. Der Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Huber singt dabei „Christus factus est“ von G. F. Anerio, „Popule meus“ von T. L. de Victoria, „Schau hin nach Golgatha“ von F. Silcher, „Also hat Gott die Welt geliebt“ von M. Franck und „O Haupt voll Blut und Wunden“ von J. S. Bach (im Wechsel mit der Gemeinde).

In der Christuskirche feiert Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl um 10 Uhr einen Gottesdienst mit Abendmahl. Um 15 Uhr findet eine Andacht mit der Evangelischen Kantorei Fulda unter Leitung von Andreas Schneidewind statt. Der Chor singt „Les sept paroles du Christ sur la croix“ („Die sieben Worte Christi am Kreuz“) von Charles Gounod, Pfarrer Kohl wird die Vertonung der Bibelstellen deuten.

Am Karsamstag, 20. April, ist um 7.30 Uhr eine Trauermette in der Michaelskirche.

Am Ostersonntag (21. April) beginnt um 5 Uhr im Dom die Osternachtliturgie. An Lichtfeier und Wortgottesdienst mit Erneuerung des Taufbekenntnisses schließt sich die österliche Eucharistiefeier an. Zelebrant ist Bischof Dr. Gerber. Es erklingen Scholagesänge des Jugendkathedralchors zur Osternacht. Um 10 Uhr feiert Bischof Gerber ein Pontifikalamt, zu dessen Abschluss er den Päpstlichen Segen erteilt. Der Domchor unter Leitung Franz-Peter Hubers wird bei diesem Gottesdienst Chorsätze aus der „Messe in D“ von O. Nicolai sowie die Ostersequenz „Victimae paschali laudes“ aus dem Codex Las Huelgas singen. An der Domorgel spielt Prof. Kaiser, der zum Auszug J. Langlais’ „Te Deum“ intoniert. Weitere Eucharistiefeiern im Dom sind die Auferstehungsmesse mit Stadtpfarrer Stefan Buß und dem Stadtpfarrchor St. Simplizius um 8 Uhr und die Abendmesse mit Professor Dr. Cornelius Roth um 18.30 Uhr.

Dekan Bengt Seeberg hält in der Christuskirche den Ostergottesdienst mit Abendmahl um 10 Uhr.

Am Ostermontag (22. April) wird Domdechant Professor Dr. Werner Kathrein um 10 Uhr im Dom ein Kathedralamt feiern. Der Jugendkathedralchor unter Leitung des Domkapellmeisters wird Chorsätze aus der „Missa secunda“ von H. L. Hassler sowie weitere von H. Beuerle und J. Cereols singen. Ein Bläserensemble wirkt mit. An der Orgel spielt Kaiser, der die „Toccata C-Dur“ von G. Muffat spielt. Um 18.30 Uhr wird wie an Sonntagen eine Abendmesse gefeiert.

In der Christuskirche hält Pfarrerin Anke Haendler-Kläsener um 10 Uhr den Gottesdienst mit Abendmahl zu Ostermontag. / dan, lea