Auf „Natural-Born-Aristokrat“ Max von Bredow wartet ein kulinarischer Rodeo-Ritt

08. Oktober 2019
Fulda/München

Nachdem es Max von Bredow bei der ersten „The Taste“-Folge unter die besten 16 Köche und ins Team seines Wunschcoaches Alexander Herrmann geschafft hat, muss der 31-Jährige aus Petersberg in der am Mittwoch ausgestrahlten zweiten Folge der Sat.1-Kochshow Sterne-Koch Björn Swanson von seinem Können überzeugen.

Das erste Teamkochen steht an. „Unser Gastjuror ist Halb-Amerikaner trägt einen schwedischen Namen und sagt trotzdem, dass er ein Berliner sei“, sagt Moderatorin Christine Henning. „Er ist der Küchenchef des Sternerestaurants Golvet: Björn Swanson.“ Wenn der Gastjuror das Studio verlässt, wird eine Stunde lang gekocht. Jeder Kandidat für sich. Die Coaches dürfen unterstützen und beraten. Jeder Coach wählt dann einen Löffel aus, den er stellvertretend für sein Team schickt.“

Der Gastjuror entscheidet schließlich, welcher der vier Team-Löffel am besten schmeckt. Der Coach, der hinter dem schlechtesten Löffel steckt, muss einen Kandidaten aus seinem Team nach Hause schicken. Es muss nicht der Koch des schlechtesten Löffels sein. Christiane Henning: „Der Löffel des besten Kochs freut sich: Er ist automatisch in der nächsten Sendung und das Team erhält die Unterstützung des Gastjurors.“

Zum Thema sagt die Moderatorin: „Es wird ein kulinarischer Rodeo-Ritt: Es geht in die USA. Was darf nicht fehlen: die Soßen.“ Vier Soßen stehen zur Auswahl: Honey-Mustard, BBQ-Soße, Guacamole oder Cocktail. Tim Raue meint: „Die USA bedeuten für mich nicht Fast Food, Hot Dogs oder Burger, sondern das aktuell beste Restaurant der Welt.“ Und Alexander Herrmann erklärt: „In den USA gibt es alles von der japanischen Küche über Vietnamesisch, und die ganzen europäischen Momente.“

„Max hat eine gute Haltung“

Vor dem ersten Teamkochen („unfassbar anstrengend“) sagt Alexander Herrmann über sein Team und Max von Bredow im speziellen: „Ich habe ein tolles Team. Jeder hat eine blühende Persönlichkeit. Max hat eine gute Haltung und einen Natural-Born-Aristokraten in sich. Ich kann es kaum erwarten, dass das Teamkochen losgeht, um zu sehen, wie wir miteinander stehen. Ich bin neugierig und habe das Gefühl, dass die anderen sich warm anziehen müssen.“

Max von Bredow gibt sich indes vor der zweiten Sendung als die Ruhe selbst. „Ich hab den ersten Löffel nicht Probe gekocht und fange jetzt nicht an nervös zu werden“, sagt er gegenüber unserer Zeitung. „Ich mache mich nicht verrückt. Ich bin von meiner Ausbildung und meinem Können überzeugt. Was ich jetzt nicht kann, werde ich auch in nächtlichen Recherchen nicht lernen.“

Probeessen beim Gastkoch

Bei Gastkoch Björn Swanson war der Petersberger schon einmal essen. Bestimmt ein Vorteil für den 31-Jährigen. „Ich kann seine Art zu kochen und abzuschmecken abrufen“, erklärt Max von Bredow, der große Stücke auf seinen Coach („Alexander hat versucht, mir die Intelligenz des Löffels zu erklären. Sein Coaching hat mir eine neue Sichtweise eröffnet.“) und sein Team hält: „Mein Team ist perfekt. Wie ergänzen uns alle recht gut.“

Der Esperanto-Bankettleiter weiter: „Auf Clive und seine genialen Geschmackskombinationen bin ich gespannt. Menschlich und fachlich auf einer Augenhöhe zu arbeiten, macht Spaß. Wir pushen uns gegenseitig. Sabine und ihre langjährige Erfahrung bereichern meine Ideenwelt.“

Welche Soße Max von Bredow auf den Löffel zaubert und ob dieser in das Rennen geschickt wird und ob der 31-Jährige in die dritte Sendung schafft und ob für ihn die Löffel-Reise bereits am Mittwochabend beendet ist, sehen die Zuschauer am Mittwoch. Die Kochshow „The Taste“, bei Hobby- und Profiköche gegeneinander antreten und es am Ende 50.000 Euro sowie ein eigenes Kochbuch zu gewinnen gibt, ist seit dem 2. Oktober immer mittwochs um 20.15 Uhr auf Sat.1 zu sehen. / sar

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Mit gebratener Forelle aus der Rhön sicherte sich Max von Bredow am Mittwoch in der ersten Folge der Sat.1-Kochshow „The Taste" den letzten der 16 zu vergebenen Kandidaten-Startplätze. Unserer Zeitung verriet der 31-Jährige, warum er auf Forelle aus der Rhön auf seinen Löffel setzte - und dabei „hart am Salz" lag.

„The Taste": Max von Bredow kocht sich mit Rhöner Forelle ins Team von Alexander Herrmann

Die erste Hürde hat er mit Bravour und Rhöner Forelle gemeistert! Der Petersberger Max von Bredow hat am Mittwochabend in der ersten Folge der siebten Staffel der Sat.1-Kochshow „The Taste" einen der begehrten Team-Plätze ergattert - und das bei seinem Wunsch-Coach, Sternekoch Alexander Herrmann.