Aufräumarbeiten nach Unwetter in Hilders

05. August 2014
Hilders

Freiwillige der Feuerwehr Hilders arbeiteten am Dienstagmorgen noch immer. Nach einer schlaflosen Nacht, in der sie aus einigen Kellern in Hilders Wasser auspumpen mussten, sind sie noch immer mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Außer der Feuerwehr helfen Freunde und Nachbarn denen, deren Keller sogar bis zu 150 Zentimeter vollgelaufen sind. Nicht nur innerorts muss wieder für Ordnung gesorgt werden. Auch im Waldstück nahe des alten Bahnhofs in Hilders sind Firmen der Gemeinde Hilders mit Baggern und Radladern am Werk. Denn dort hatte der starke Regen eine Schlammlawine verursacht. Von einem Hang rutsche der Schlamm hinunter auf den Fahrradweg. Die Helfer sprachen von einem zwei Meter hohen Berg, der sich durch den Schlamm gebildet hatte.

Die 59-jährige Hilderserin Rosemarie Etzel ist besonders betroffen. In ihrem Wohnhaus sind alle drei Keller vollgelaufen. Auch da stand der Schlamm hüfthoch. Am Dienstagvormittag war der Schlamm schon weitgehend abgetragen worden. Zwölf Helfer von der Feuerwehr oder aus der Nachbarschaft unterstützten die 59-Jährige beim Aufräumen. „Alleine steht man auch ganz schön allein“, sagte sie lachend. „Ich bin sehr froh über die vielen helfenden Hände.“ „Wir haben jetzt erst mal einiges zu tun“, sagt Hubert Blum als Bürgermeister der Gemeinde Hilders. Die Aufräumarbeiten in Hilders werden demnach noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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In Hilders hat es in der Nacht zu Dienstag ein heftiges Unwetter gegeben. Platzregen und Hagel haben einigen Schaden angerichtet. Straßen sind verdreckt, Gullideckel herausgebrochen.

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