Ausstellungseröffnung zur Mondlandung vor 50 Jahren

21. Juli 2019
Gersfeld

50 Jahre ist es her, dass erstmals Menschen ihren Fuß auf den Mond gesetzt haben. Die Arbeitsgemeinschaft der Autographensammler erzählt in einer Weltraumausstellung in Gersfeld die Geschichte des Wettlaufs zum Mond.

„Es war ohne Zweifel das größte Ereignis des 20. Jahrhunderts, wenn nicht sogar darüber hinaus“, erklärte Erhard Belz, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Autographensammler. Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr – also vor genau 50 Jahren – betritt Neil Armstrong mit seinem linken Fuß die Mondoberfläche. Kurz darauf folgt Buzz Aldrin.

Belz erläutert, die “Hardware” für die Ausstellung stamme unter anderem aus dem Mission Control in Houston. Darunter seien auch sogenannte „Space Flow Artefacts“, also Gegenstände, die schon einmal im All geflogen seien – etwa ein auf der zweiten deutschen Spacelab Mission „D2“ im Jahre 1993 geflogener Crewpullover von Space Shuttle Columbia Pilot Terence Thomas Henricks.

Anhand von Originalbildern, -dokumenten und -Exponaten können sich die Besucher die Geschichte erzählen lassen: Über die historischen Dokumente eines Schriftverkehrs wird beispielsweise erläutert, wie Neil Armstrong auf die Wasserkuppe kam.

Die Ausstellung erzählt außerdem auch von der ersten und einzigen Frau im Weltall: Valentina Tereschkova, die am 16. Juni 1963 49-Mal die Erde umkreist. Dabei flog sie ohne Begleitung von Kollegen. Auf der Erklärtafel ist notiert: „Ihr Flug sollte zeigen, dass im Sozialismus jedem alle Wege offen stehen – auch der Weg nach ganz oben zu den Sternen.“

Die Ausstellung ist bis zum 18. August in der Städtischen Galerie (Stadthalle) am Schloßplatz in Gersfeld zu sehen. Sie hat Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen gibt es jeweils samstags und sonntags um 15.30, 16.30 und um 17.30 Uhr durch Erhard Belz. / mal