Bischof Gerber will ehrenamtliches Engagement stärken

15. Juli 2019
Fulda

Der Fuldaer Bischof Dr. Michael Gerber will die Weitergabe des Glaubens ins Zentrum der Seelsorge und der Arbeit in den Kirchengemeinden stellen.

Im Blick auf die Kirchengemeinderatswahlen sei es wichtig, entsprechende Gestalterinnen und Gestalter zu finden, sagte Gerber am Montag nach dem ersten Arbeitstreffen mit dem Vorstand des Katholikenrats im Bistum.

Der Bischof kündigte an, das ehrenamtliche Engagement stärken zu wollen. Zugleich gehe es darum, die Priesterausbildung zu intensivieren. Auch sollten sich Pfarrer Gruppen und Netzwerken anschließen, um Vereinsamung vorzubeugen.

Der Katholikenratsvorsitzende Steffen Flicker sprach sich für klarere Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement aus. Der Katholikenrat freue sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit Gerber, um die Herausforderungen anzugehen. Dem Katholikenrat gehören 49 Mitglieder an, er repräsentiert die Kirchengemeinden und die im Bistum engagierten Verbände und Initiativen. / KNA

Fuldaer Bischof ganz privat: Michael Gerber spricht über Glück, Luxus und Genuss

Michael Gerber, der am heutigen Dienstag 100 Tage im Amt als neuer Bischof im Bistum Fulda ist, gab der Deutschen Presse-Agentur bei einem Gespräch Einblicke in sein Privatleben und seine Ansichten. Der jüngste leitende Bischof der katholischen Kirche in Deutschland sprach über Glücksgefühle, Luxus, Sport und Genuss.

Angekommen, aber nicht ausgepackt: Bischof Gerber ist 100 Tage in Fulda im Amt

In seinem privaten Büro türmen sich noch die Umzugskartons. Michael Gerber ist jetzt 100 Tage im Amt als neuer Bischof im Bistum Fulda. „Ich bin zwar angekommen, aber alles ausgepackt habe ich noch nicht. Das wird wohl noch etwas dauern", sagt er und öffnet einen Pappkarton. Ihm fehle derzeit einfach die Zeit.