Britische Aussteller schwärmen von Gartenfest-Atmosphäre

17. Mai 2019
Fasanerie

„Very British“ geht es zu auf dem Fürstlichen Gartenfest, das seit Donnerstag auf Schloss Fasanerie stattfindet. Die britischen Händler fühlen sich wohl auf dem Fest – und schwärmen von der Atmosphäre.

„Die Rückmeldung der Menschen ist wirklich positiv“, berichtet Bee Bowen, die im Hofgarten des Schlosses Kleidung und Schals verkauft, die auf ökologische Weise bedruckt wurden. „Viele Gartenfest-Besucher haben eine solche Technik noch nie gesehen“, sagt die gebürtige Engländerin, die zuletzt in Australien gelebt hat. Sie färbt Seiden- und Merinostoffe mit Pflanzenfarben. Die Stimmung auf dem Gartenfest findet sie wunderbar und lobt die Vielfalt der Aussteller. Auch die Kulisse des Barockschlosses sei einmalig.

Um das Sonderthema der Veranstaltung, das „English Gardening“, auch musikalisch greifbar zu machen, waren am Freitag Oliver Trunk, Ramona Beyer und Sonja Kuchenbrod im Einsatz: Sie brachten mit ihren Dudelsäcken schottische Klänge aufs Gelände. Kaum hatten sie die Instrumente angesetzt, zückten die Besucher ihre Handys und Kameras. „Wir sind ein kleiner Teil der Drum & Pipe Band ,Targe of Gordon‘“, berichtet Pipemajor Trunk. Morgen und am Sonntag bekommen sie Verstärkung vom Ensemble.

„Very British“ ging es auch auf dem Paradehof des Schlosses zu: Dort waren am Freitag englische Oldtimer zu sehen – zum Beispiel der Morris Minor von Rainer Brähler aus Bimbach. Sein Wagen wurde 1959 in England gebaut und war 46 Jahre lang im Besitz einer Familie dort. / han