Bürgermeisterforum: Großes Interesse in Gersfeld
(Fotostrecke und Video)

13. Juli 2014
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Gersfeld

Sieben Tage bis zur Wahl, drei Kandidaten und ein Termin, um sie miteinander zu vergleichen: Bei dem Wahlforum unserer Zeitung haben Gersfelder Bürger und Wähler heute Vormittag die Möglichkeit, die drei Kandidaten ums Amt des Bürgermeisters der Rhönstadt auf Herz und Nieren zu testen.

Auf dem Podium in der Stadthalle stellen sich Rolf Banik (SPD), Uli Dickas (parteilos) und Steffen Korell (CDU) zunächst den Fragen von FZ-Redakteur Rainer Ickler zu aktuellen politischen Themen, später können auch die Zuschauer ihre Fragen stellen.

11.15 Uhr: Das Bürgermeisterforum Gersfeld hat begonnen. Das Interesse ist riesig, mehr als 500 Menschen sind gekommen, um bei der Diskussion zwischen Uli Dickas, Rolf Banik und Steffen Korell dabei zu sein. Erstes Thema ist die hohe Verschuldung. Da sind die Kandidaten sich noch relativ einig.

11.30 Uhr: Bisher ist es eine faire Diskussion zwischen den Kandidaten. Jetzt geht es um das Wasserbauprogramm.

11.40 Uhr: Wo soll Gersfeld sparen, um die 19 Millionen Euro Schulden abzubauen?

Uli Dickas möchte einen Konsolidierungsausschuss mit Bürgern und externen Experten. Die zwei Freibäder will er erhalten.

Rolf Banik will auch ein Konsolidierungsgremium - aber nur mit Bürgern. Der SPD-Kandidat sagt, man müsse an vielen Stellschrauben drehen, bei den Steuern sei aber die Grenze erreicht. Er schlägt vor, mehr Einnahmen mit den Parkplätzen am Roten Moor und der Wasserkuppe zu erzielen.

Steffen Korell möchte auf interkommunale Zusammenarbeit und Bürgerbeteiligung setzen sowie mehr Lobbyarbeit für Gersfeld betreiben Außerdem schlägt er vor, Verwaltungsgemeinschaften zu bilden.

12 Uhr: Banik findet das Wellnessbad Kaskade touristisch richtig. Aber er sagt: „Wenn das Defizit nicht gesenkt wird, müssen wir schließen.“ Die Freibäder möchte er erhalten. Das sehen die anderen auch so: Beim Thema Kaskade stimmen Dickas und Korell Baniks Meinung zu.

12.20 Uhr: Insgesamt liegen die Positionen nah beieinander. Alle Kandidaten sagen: Wir brauchen positive Schlagzeilen.

12.25 Uhr: Jetzt sind die Gersfelder Bürger dran, die Fragerunde beginnt. Viel sagen: Wir wollen uns beteiligen.

12.50 Uhr: Frage an die Kandidaten: Was ist Ihre Vision für die kommenden 20 Jahre?

Korell sagt, es soll noch positiver sein als heute. Gersfeld solle kreativ und flexibel bleiben und gemeinschaftlich Konzepte entwerfen. Dickas glaubt, dass Gersfeld schon tolle Angebote hat. Der Haushalt solle in 20 Jahren schuldenfrei sein und er will mehr Identifikation schaffen. Und Banik: „Ich wünsche mir familienfreundliche Hauptstadt der Rhön mi 7000 Einwohnern.“

Das Bürgermeisterforum ist beendet. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie morgen in der Fuldaer Zeitung oder im E-Paper.