Nach zwei Wochen Streik: Busse fahren wieder – vorerst

02. Dezember 2019
Fulda

Gute Nachrichten für alle, die auf den Bus angewiesen sind: Die Fahrer privater Busunternehmen in Hessen haben am Montag ihren fast zweiwöchigen Streik vorerst beendet. Ob das jedoch so bleibt, hängt von den laufenden Gesprächen ab.

Zwei Wochen lang mussten Pendler sowie Eltern vieler Schüler besonders flexibel sein – und Geduld haben. Der Bus-Streik hat mitunter für Chaos vor Schulen und für Staus zu den Hauptverkehrszeiten geführt.

Jetzt ist damit Schluss. Ab Montag ist der Streik beendet. Jedoch steht noch nicht fest, ob dies auch so bleibt. Alles hängt von den Verhandlungen ab, die am Montagvormittag gestartet sind.

Während das Schlichtungsverfahren zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberseite läuft und Bewegung in den festgefahrenen Tarifstreit bringen soll, darf die Gewerkschaft nicht zum Streik aufrufen.

Falls Schlichtung scheitert, wird weiter gestreikt

Aber: Verdi hat sich vorbehalten, weiter zu streiken, falls die Schlichtung scheitern sollten.

Verdi fordert für rund 4400 Busfahrer unter anderem eine Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro pro Stunde. Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer hatte sein erstes Angebot einmal aufgestockt, was Verdi aber nicht genügte.

In den vergangenen zwei Wochen hatten private Busunternehmen einen unbefristeten Ausstand angetreten. In mehreren Städten – darunter neben Fulda auch Frankfurt, Darmstadt und Kassel – lag der Busverkehr dadurch teilweise lahm. / jev, dpa

Busfahrer streiken bis voraussichtlich Montag: Hier fahren keine Busse

Stadtregion Fulda: Die Linien der Stadt- und Schulbusse werden nicht bedient. Kunden-Information unter Telefon (0661) 12375. - Landkreis Fulda: Für die Stadt Tann, die Gemeinden Hilders, Ehrenberg, Hofbieber, Nüsttal, Dipperz, Poppenhausen, Gersfeld und Weyhers werden die Linien 20, 21, 22, 30, 31, 35 und 37 stark eingeschränkt bedient.

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