Die Menschenrechte werden 70 – Ausstellung im Klinikum

10. Januar 2019
Fulda

70 Jahre ist es her, dass die Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet haben. Anlässlich dieses Ereignisses hat die Amnesty-Gruppe Fulda im Klinikum eine Ausstellung zum Thema Menschenrechte realisiert.

Die Schau, die etwa 30 Bilder umfasst, ist in drei Teile aufgegliedert: Zunächst ist die geschichtliche Entwicklung der Menschenrechte zu sehen – inklusive einiger Beispiele, wie etwa Nelson Mandela. In einem weiteren Ausstellungsteil werden exemplarisch einige Menschenrechte erklärt.

Im dritten Teil der Ausstellung geht es um einen speziellen Fall, wie der Sprecher der Fuldaer Gruppe, Rolf Altmann, erklärt: „Die Menschenrechtlerin Narges Mohammadi sitzt wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte im Iran im Gefängnis“, erklärt er. Die Fuldaer Gruppe setzt sich – neben anderen – für ihre Freilassung ein.

Bei der Eröffnung der Schau im Klinikum waren neben dem Vorstandssprecher des Klinikums Fulda, Dr. Thomas Menzel, auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Brand zugegen. Beide betonten die Bedeutung der Menschenrechts-Charta, erklärten aber auch, dass das Jubiläum nicht nur Anlass zur Freude, sondern auch Verpflichtung sei: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in einer privilegierten Welt leben. Der Tag ist Anlass zur Freude, aber auch ein Tag des Mahnens, uns für andere einzusetzen“, sagte Michael Brand, der menschenrechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist.

Die etwa 30 Bilder sind noch bis zum 18. Januar in der ehemaligen Eingangshalle des Klinikums Fulda zu sehen. / han

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