EDAG fusioniert mit Konkurrent Rücker

02. Dezember 2013
Fulda

Das Automobil-Engineering Unternehmen EDAG soll zum 1. Januar 2014 mit seinem Mitbewerber Rücker fusionieren. Neuer Firmensitz des fusionierten Unternehmens wird Wiesbaden sein. Die Arbeitsplätze in Fulda sollen erhalten bleiben.

Die EDAG und auch die Rücker GmbH sind weltweit renommierte Ingenieurdienstleister und entwickeln Module für die Automobil- und Flugzeugindustrie - die EDAG konzipiert außerdem die Produktionsanlagen dazu. Nun sollen diese beiden Kompetenzen ab 1. Januar unter dem Dach der ATON Engineering AG zusammengeführt werden. Dies teilte die Beteilungsgesellschaft des EDAG-Eigentümers Lutz Helmig am Wochenende mit.

Der zukünftige Standort des neuen Unternehmens wird Wiesbaden sein, wo sich der jetzige Hauptsitz der Rücker-Gruppe befindet. Nach Angaben von EDAG-Sprecher Christoph Horvath werde die EDAG ihren Standort in Fulda und alle Arbeitsplätze dort erhalten. Mit 1100 Mitarbeitern ist die EDAG einer der größten Arbeitgeber in Fulda.

Das neue Unternehmen soll unter dem Namen EDAG Engineering AG firmieren und nimmt durch die Fusion in Deutschland die Position des zweitgrößten Entwicklungsdienstleisters der Branche ein. Von der Ressourcen- und Kompetenzbündelung der beiden Ingenieurdienstleister sollen vor allem die Kunden profitieren. So sollen Kompetenzfelder zukünftig noch besser abgedeckt werden können und insbesondere Großprojekte gemeinsam mit den Kunden umgesetzt werden.

Die zukünftige EDAG Engineering AG wird von einem vierköpfigen Vorstand geleitet. Die Position des Vorstandsvorsitzenden wird mit Herrn Werner Kropsbauer, ehemaliger Vorstandschef der Daimler-Benz-Tochter MB-Tech, besetzt. Jörg Ohlsen, der bislang Vorstands-Chef der EDAG Gruppe war, wird stellvertretender Vorstandsvorsitzender des fusionierten Unternehmens. / vn, jb

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