Eika: Gespräche über das Ende laufen

18. November 2014
Fulda

Seit einer Woche wissen die rund 90 Mitarbeiter der Kerzenmanufaktur Eika, dass Ende März 2015 Schluss ist. Am Dienstag sollen dem Betriebsrat Interessensausgleich und Sozialplan vorgelegt werden, sagt Rudolf Jeschenko, Pressesprecher der Eika-Mutter, Bolsius (Essen).

Unterdessen konkretisierte Bolsius, dass hohe Investitionen nötig seien, um den Standort Fulda auf gesunde Füße zu stellen. Die Heizkosten in den Gebäuden seien enorm hoch, und die Feuchtigkeit ziehe durch alle Ritzen.

Angesichts der Tatsache, dass die Gebäude von Bolsius nur gemietet sind und eigentlich der insolventen Eika GmbH gehören, ist es für Bolsius wohl nicht lohnenswert, dort zu investieren. Deswegen wird lediglich der Markenname Eika weitergeführt, der Standort, der vor 190 Jahren aufgebaut wurde, jedoch geschlossen. / lr