Es wird ungewöhnlich mild: Bis zu 16 Grad am Wochenende

16. Februar 2020
Region

Ein ungewöhnlich mildes Februar-Wochenende steht vor der Tür. Der Deutsche Wetterdienst rechnet in Osthessen mit zweistelligen Temperaturen; am Sonntag könne es sogar bis zu 16 Grad warm werden.

Von unserem Redaktionsmitglied Leon Schmitt

„Sabine“, die Anfang dieser Woche mit Sturm, Schnee und Hagel daherkam, hat inzwischen das Feld geräumt. Seitdem ist das Wetter in der Region wechselhaft – mal frostig, mal nass, mal sonnig.

Sonne pur am Samstag

Und wie geht es weiter? „Am Freitag hängen dichte Wolken über Osthessen. Nur selten schafft es die Sonne durchzukommen“, prognostiziert Julia Frutke vom Deutschen Wetterdienst. Die Meteorologin rechnet mit vereinzelten Regenschauern bei Temperaturen zwischen 6 und 9 Grad.

Zum Wochenende hin soll es dann deutlich wärmer werden: „Am Samstag lockert sich der Himmel auf. Nahezu den ganzen Tag ist mit Sonnenschein zu rechnen“, sagt Frutke. Sie geht von etwa 11 Grad Celcius aus. Außerdem soll es trocken bleiben.

16 Grad mitten im Februar

Tags darauf spielt das Wetter dann endgültig verrückt. Laut Wetterdienst wird es bis zu 16 Grad warm. Und das, obwohl sich die Sonne offenbar nicht blicken lässt: „Wir rechnen am Sonntag mit dichten Wolken und Regen. Vereinzelt können Windböen auftreten“, erklärt die Expertin.

Auch nach Einschätzung des Wetterdienstes ist das „ungewöhnlich mild“ für ein Wochenende mitten im Februar. Der Grund für den schnellen Temperaturanstieg ist simpel: „Während der Wind aktuell aus nordwestlicher Richtung kommt, dreht die Strömung am Samstag auf Südwesten“, erklärt Julia Frutke. Die Luft komme dann aus dem westlichen Mittelmeerraum.

Nächste Woche wieder kühler

Obwohl vom Winter keine Spur ist, erachtet die Meteorologin das Wetter nicht als besorgniserregend, denn es werde nur kurzfristig warm. Schon am Montag soll das Thermometer „nur noch“ auf 12 Grad ansteigen. Für den Rest der Woche kühlen die Temperaturen auf etwa 7 bis 9 Grad ab.

Nach Sturmtief „Sabine": Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer, aber keine Verletzten

Im Landkreis Fulda hat der Sturm die Feuerwehren im Laufe der vergangenen Stunden auf Trab gehalten, schreibt Brandoberinspektor Thomas Steinbrucker in einer Presseinformation. Es wurden in den betroffenen Gemeinden bis jetzt 111 Einsätze abgearbeitet, die zumeist durch umgestürzte Bäume oder beschädigte sowie abgedeckte Dächer verursacht wurden.

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