Esperantohalle in Fulda wird für „Nussknacker“ zum Eispalast

30. November 2019
Fulda

Zum 180. Geburtstag von Peter Tschaikowski schickt seine Heimatstadt St. Petersburg ihr Eisballett als Botschafter auf große Welttournee. Mit dem Meisterwerk „Der Nussknacker on Ice“ gastiert das staatliche Ensemble am 6. Januar um 20 Uhr in der Esperantohalle in Fulda.

Drei Tonnen gestoßenes Cocktail-Eis werden Tage vorab benötigt, um die Halle in einen echten Eispalast zu verzaubern, in dem dann die Eiskunstläufer und Eiskunstläuferinnen des St. Petersburger Staatsballetts Tschaikowskis „Nussknacker“ auf Schlittschuhkufen präsentieren können: sportlicher Eiskunstlauf mit Sprüngen wie dreifacher Toeloop und Rückwärtssalto, Hebungen und Pirouetten sowie elegantes Ballett in faszinierender Kombination.

Die prachtvolle Musik Tschaikowskis und die zauberhafte Handlung des „Nussknackers“ bilden genau den passenden Hintergrund, um in eine Eis-Choreographie umgesetzt zu werden. Die märchenhafte Winterwelt, in der sich die fiktive Geschichte um die kleine Klara und ihren verwunschenen Nussknacker abspielt, findet durch die romantische Eis-Szenerie und der scheinbar schwerelos über die Eisfläche gleitenden Ballerinen und Akteure ihre eindrucksvolle Verschmelzung.

Eine Welt voller Poesie und Ästhetik

Auch die Ebene der Traumwelt, in der Klara gegen die Mäusearmee kämpft, um ihrem Nussknacker das Leben zu retten, gewinnt durch die wie von Zauberhand gleitenden Akteure an Intensität und Rasanz. Die Hebungen, Drehungen und Sprünge der Eistänzer auf glitzernden Kufen bringen die Kraft und Anmut der Musik Tschaikowskis und die Spannung der Handlung auf den Punkt. Der Zuschauer wird entführt in eine Welt voller Poesie und Ästhetik.

Mit „Nussknacker on Ice“ zeigt das Eisballett eine faszinierende Produktion, die ursprünglich als einmaliges Event rund um den 300. Geburtstag der Stadt St. Petersburg geplant war – in den vergangenen Jahren jedoch zu einem feststehenden Ereignis geworden ist und immer mehr Zuschauer in ihren Bann zieht, sei es in Europa, Amerika oder im asiatischen Raum. „Es war die beste Eistanzshow, die ich je gesehen habe“, schrieb ein Kritiker der „New York Post“, um nur eine der Lobeshymnen der internationalen Presse zu zitieren.

Tickets

Karten für diese Veranstaltung gibt es im Vorverkauf von 29,30 Euro bis 63,30 Euro in allen Geschäftsstellen der Zeitung in Fulda, Hünfeld, Schlüchtern und Schlitz.

Fotogalerie: Zum zweiten Mal mit demselben Programm - Mario Barth begeistert Fans in Fulda

Mit seinem Programm „Männer sind faul, sagen die Frauen" ist Mario Barth am Samstagabend vor 3200 Zuschauern in der (erneut) ausverkauften Esperantohalle aufgetreten. Bereits im November 2018 war er damit in Fulda aufgetreten.

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