Fahrscheinkontrolle eskaliert – 20-Jähriger attackiert Bundespolizisten am Bahnhof

14. November 2016
Fulda

Mit Kopfstößen und Tritten ist ein 20-Jähriger Schwarzfahrer auf zwei Bundespolizisten im Bahnhof Fulda losgegangen. Die Beamten konnten den Mann schließlich festnehmen. Das meldete die Bundespolizei Kassel.

Fahrt ohne Fahrschein und Ausweispapiere: Ein 20-Jähriger Asylbewerber aus Eritrea war am Freitag im ICE von Frankfurt nach Fulda unterwegs.

Eine Zugbegleiterin forderte ihn während der Fahrt auf, den Zug beim Halt in Fulda zu verlassen. Dem kam der Mann jedoch nicht nach. Selbst beim Eintreffen der Bundespolizei sperrte sich der 20-Jährige und ging plötzlich auf die Beamten mit Tritten und Kopfstößen los.

Gegen den 20-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet

Mittels einfacher körperlicher Gewalt konnten die Bundespolizisten vom Revier Fulda die Attacke stoppen. Mit Handschellen gefesselt musste der Mann die Ordnungshüter zur Wache begleiten. Die Beamten blieben unverletzt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 20-Jährigen ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Später kam der Asylbewerber wieder frei. / pm