Familienkreuzweg der Innenstadtpfarrei mit
400 Katholiken

19. April 2019
Fulda

400 Kinder und Erwachsene sind am Freitagmorgen den Familienkreuzweg der Innenstadtpfarrei vom Fuldaer Dom zur Stadtpfarrkirche gelaufen. An vier Stationen erlebten sie den Leidensweg von Jesus.

Mit dem Kreuz – getragen von Kindern und Vätern – sind die Familie vom Dom zu ihrer ersten Station in den Schlossgarten gezogen. Dort durften sich einige Kinder die Hände waschen – so wie Pilates seine Hände in Unschuld wusch.

Mit dem Kreuz zogen die Familien weiter in Richtung Stadtschloss. „Veronika begegnete Jesus auf dessen Kreuzweg. Sie hatte Mitleid mit ihm und reichte ihm ihr Tuch, damit er sich Schweiß und Blut aus dem Gesicht wischen konnte“, erklärte Gemeindereferentin Larissa Herr. Auch sie verteilte Tücher an die Kinder und sagte: „Überlegt einmal, wen ihr trösten und wem ihr dieses Tuch geben möchtet.“

Danach ging es weiter durch die Friedrichstraße zur Stadtpfarrkirche. An der vorletzten Station erhielten die Kinder von Pfarrer Stefan Buß einen Nagel. „Dieser steht für die Verletzungen, die man erfahren musste oder anderen zugefügt hat“, so Buß. Schweigend zogen die Katholiken in die Stadtpfarrkirche. Das Kreuz wurde vor einer kleinen Mauer abgelegt. „Auf dieser stehen Dinge, die negative Eigenschaften von Menschen sind. An Ostern wird sie eingerissen, denn dann beginnt ein neues Leben“, erklärte Larissa Herr.

Auf dem Kreuz legten die Kinder anschließend Blumen nieder – als Zeichen von Dankbarkeit und Hoffnung. / jkl