Fastnachtsumzug in Hofbieber: Alkohol darf nicht mitgebracht werden

21. Februar 2020
Hofbieber

Vielerorts finden am Wochenende Fastnachtsumzüge statt – so auch in Hofbieber. Dort ist es in diesem Jahr untersagt, eigene alkoholische Getränke und Musikanlagen mitzubringen.

„Es gibt kein Alkoholverbot. Wir möchten nur nicht, dass eigene alkoholische Getränke und Musikboxen mitgebracht werden“, sagte Bürgermeister Markus Röder (parteilos) gegenüber unserer Zeitung. Er verweist damit auf ein Schreiben, das von der Gemeinde, dem Arbeitskreis örtliche Vereine Hofbieber und der Karnevalsgesellschaft Ho-Bi-Fa verfasst wurde.

Alkohol und Anlangen werden sichergestellt

Wie es in dem Schreiben heißt, werden die Auflagen „von der Gemeinde Hofbieber, der Polizei und den Veranstaltern kontrolliert“. Bei einem Verstoß würden die mitgebrachten Getränke oder Musikanlagen sichergestellt. Röder erklärte, die Auflagen würden für den Bereich im Rondell zwischen Gasthof Sondergeld und Gasthof Kiesbergquelle gelten, in dem der Umzug zu sehen sein werde.

„Umzug wurde zur Nebensache“

Die Verantwortlichen reagieren damit auf die negative Entwicklung in den vergangenen Jahren: Viele Personen waren mit Einkaufswagen, Musikanlagen und Alkohol zum Umzug gekommen. „Der Umzug wurde zur Nebensache, und das wollen wir verhindern“, sagte der Bürgermeister und fügte an: „Die heimischen Vereine, die Speisen und Getränke verkaufen, sollen unterstützt werden.“

Voraussichtlich 38 Zugteilnehmer werden am Sonntag durch Hofbieber ziehen. Röder hofft dabei auf „ein frohes Fest“ und dass alle die Fastnacht sowie den Umzug genießen können. / sec

Regen und Sturm am Fastnachtswochenende: Umzüge stehen auf der Kippe

Zunächst die gute Nachricht: Am Samstag finden zwar nur wenige Umzüge statt (zum Beispiel in Wüstensachen), aber die sind wohl auf der sicheren Seite. Wolken und Sonne wechseln sich ab, es kommt nur selten zu Regenfällen, und der Wind bläst nur schwach.

Stimmung trotz nasskalten Wetters beim Umzug in Hofbieber: Mehr als 1300 Teilnehmer

So erlebten die begeisterten Närrinnen und Narren in dem Umzug mit über 1300 Teilnehmern, 62 Fußgruppen, drei Musikkapellen, etlichen Gastvereinen mit ihren Tollitäten, Garden und Mannschaften, Wagen mit Live-Musik sowie 26 Prunk- und Motivwagen in insgesamt über neunzig Zugnummern. Herrlich anzusehen waren auch die vielen kostümierten Menschen, die eine Bombenstimmung mitgebracht hatten und dem „Ho-Bi-Fa"-Prinzenpaar mit Prinz Thorsten LVII.

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