Über 150.000 Euro Schaden: Frontalunfall überschattet Fuldaer Ferrari-Treffen

15. Juli 2017
Fulda/Hünfeld

Ein Frontalzusammenstoß auf der Ausfahrt am Samstagvormittag hat das Fuldaer Ferrari-Treffen überschattet. Zu dem Unfall war es gegen 11 Uhr zwischen den Hünfelder Ortsteilen Mackenzell und Molzbach gekommen. Zwei Personen wurden verletzt.

Der Teilnehmer der Ferrari-Ausfahrt mit der Nummer 14, ein 56-Jähriger aus Recklinghausen, war mit seinem neuwertigen schwarzen italienischen Sportwagen auf der wenig befahrenen Kreisstraße K121 zwischen Mackenzell und Molzbach in Fahrtrichtung Molzbach in einer Rechtskurve nach links in den Gegenverkehr geraten. Dort krachte der Ferrari mit einem entgegenkommenden Opel zusammen.

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Den Opel lenkte ein 36-Jähriger aus einem Hünfelder Ortsteil. Weitere Verkehrsteilnehmer waren an dem Frontalzusammenstoß nicht beteiligt. Zwei Personen wurden nach Polizeiangaben leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Ferrari-Beifahrerin und den Opel-Fahrer ins Klinikum Fulda.

„Nach Unfallzeugen ist der Unfall nicht auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen“, sagte ein Fuldaer Polizeisprecher gegenüber unserer Zeitung. „Der Fahrer ist ohne erkennbaren Grund auf die Gegenfahrbahn geraten. Offenbar hatte er kurz nicht aufgepasst.“

Der ungefähre Unfallort:

Der schwarze Ferrari rutschte in den Straßengraben. Beide Autos wurden vor allem im Bereich des Motors erheblich beschädigt. Den Sachschaden bezifferte die Polizei am Nachmittag auf Nachfrage auf 155.000 Euro, wobei 5000 Euro auf den Opel entfallen. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Zur Unfallursache gab die Polizei später an, dass der Fahrer wohl einmal zu heftig auf das Gaspedal getreten und danach die Kontrolle über sein Auto verloren habe. Neben der Polizei waren auch der Rettungsdienst mit zwei Wagen und der Notarzt im Einsatz. Die Straßenmeisterei Hünfeld musste das ausgelaufene Öl binden und aufnehmen.

Über 150.000 Euro Schaden: Frontalunfall überschattet Fuldaer Ferrari-Treffen

Die Ferrari-Fahrer mussten notgedrungen ihre Ausfahrt stoppen, da die Straße am Unfallort zunächst nicht passierbar war. Der erste Teil der Kolonne stoppte in Hünfeld und wartete, der zweite Teil der Kolonne (die Wagen hinter dem Unfallfahrzeug) musste so lange warten, bis die Strecke geräumt war. Danach brachen die Ferrari-Fahrer ihre Ausfahrt am Vormittag ab und fuhren gleich zur Mittagspause.

Danach wurde die Ausfahrt weiter fortgesetzt. Am Samstagmorgen waren die über 100 Ferraris vom Hotel Esperanto in Richtung Pauluspromenade gestartet. Dort hatte Stadtpfarrer Stephan Buß den PS-Tross noch seinen Reisesegen gespendet. Gegen 10.30 Uhr hatte dann Ausfahrt begonnen, die nach Stationen in Lehnerz und Petersberg dann nach Hünfeld führte, wo es schließlich zu dem Unfall kam. / sar

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