Fuldaer CDU-Mittelstand ist für Ortsumgehung

02. Dezember 2019
Wartenberg/Fulda

Die CDU-Mittelsvereinigung (MIT) im Kreis Fulda und Bezirk Osthessen drängt auf den Bau der Ortsumgehung Wartenberg/Lauterbach. Das Verhalten von Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) kritisiert sie als „politische Taktiererei“.

Die Ortsumgehung Lauterbach/Wartenberg soll die Ortsdurchfahrten vom Schwerverkehr entlasten und stellt eine wichtige Verbindung für die mittelständischen Betriebe der Region dar. Das Bundesverkehrsministerium hat den Planungsauftrag bekräftigt, Al-Wazir verlangt allerdings einen weiteren Beschluss der Gemeinden. „Politisches Taktieren ist unverantwortlich, schließlich geht es um die wirtschaftliche Entwicklung des Vogelsbergs“, äußert Fuldas MIT-Kreischef Jürgen Diener. „Wer starke Firmen und damit Arbeitsplätze in die Region holen will, muss für gute Verkehrsanbindungen sorgen. Gerade der wirtschaftlich eher schwache Vogelsberg muss eine gute Infrastruktur schaffen, um für Neuansiedlungen interessant zu sein. Das kommt den Kommunen zugute, die von den Gewerbesteuerzahlungen profitieren“, erklärt Diener.

Ulrich: „Verbesserung für mittelständische Betriebe“

„Die Umgehung ist eine Entlastung für die Bürger, stellt aber auch eine deutliche Verbesserung für die mittelständischen Betriebe der Region dar, die durch bessere Verkehrsanbindungen effizienter und wettbewerbsfähiger arbeiten können. Dann so eine rein politisch motivierte Blockadehaltung einzunehmen, wie Al-Wazir das jetzt tut, ist unverantwortlich und schneidet die Region von der Weiterentwicklung ab. Es gilt, die beste Entscheidung für die Menschen vor Ort zu treffen – nicht für grüne Ideologie“, ergänzt Claus Ulrich, MIT-Bezirksvorsitzender. Er sei froh, dass der Bundestagsabgeordnete Michael Brand „klare Kante“ zeigt, damit dieses überregional bedeutsame Verkehrsprojekt umgesetzt werden kann. / vn

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