Gemeinde Eichenzell feiert Neujahrsempfang im Schlösschen

27. März 2014
Eichenzell

Nirgendwo in Deutschland haben Privathaushalte so schnelle Internetverbindung wie in den Teilen Eichenzells mit Glasfaseranschluss. "Mit mehr als 100 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen für Haushalte und sogar einem Gigabit für Unternehmen sind wir in der Champions League angekommen", sagte Eichenzells parteiloser Bürgermeister Dieter Kolb am Donnerstag beim Neujahrsempfang der Gemeinde im Schlösschen. Nur in Singapur und Hongkong gebe es flächendeckend noch etwas schnelleres Internet.

Kolbs Botschaft: Eichenzell geht es rundum gut. Die Eichenzeller Unternehmen brummen. "Sie haben in den vergangenen drei Jahren 150 neue Stellen geschaffen. Aktuell haben sie 4300 Mitarbeiter", berichtete Kolb. Besonders hob er hervor, dass es gelungen sei, die St. Antonius Stiftung zu überzeugen, im Herrenhaus eine Einrichtung für 13 Menschen zu schaffen. Das Sozialministerium, der Landeswohlfahrtsverband und die Aktion Mensch unterstützten das Projekt.

Hauptredner des Abends war Tobias Schrödel, Deutschlands Erster Comedyhacker. Er zeigte, wie leicht es ist, einfache Zugangscodes für Computer zu knacken und Handys, die mit einem Virus infiziert sind, abzuhören.

"Hier ist wirklich alles in Ordnung", schloss Edwin Balzter (CDU), Vorsitzender der Gemeindevertretung. Viel Beifall gab es für die Sängerin Melina Faulstich und den Pianisten Simon Caba, die den Abend musikalisch umrahmten. Der Neujahrsempfang fand in diesem Jahr erst im Februar statt, weil Kolb den Empfang erst nach der Bürgermeisterwahl vom Januar ansetzen wollte.

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