Gender-Sternchen und Pseudoanglizismen: Deutliche Worte am Domgymnasium

08. Februar 2019
Fulda

Gender-Sternchen, Dummen-Apostroph und Pseudoanglizismen: Josef Kraus, Festredner des diesjährigen Patronatsfestes am Domgymnasium, fand deutliche Worte. Sein Fazit: Das Eintreten für die deutsche Sprache ist eine patriotische Selbstverständlichkeit.

Man brauche keine Worte wie „Bratwurst-Corner“, „Feedbacks“ oder „Taskforce“, da die deutsche Sprache genügend Übersetzungen biete, so Kraus. Der Träger des Deutschen Sprachpreises skizzierte noch etwas Bemerkenswertes: „Wie verirrt die Suche nach dem Englischen ist, zeigt der Begriff Public Viewing, der im Englischen öffentliche Leichenschau bedeutet.“

Das Domgymnasium feiert jedes Jahr sein traditionelles Patronatsfest zu Ehren des Schulpatrons Rabanus Maurus. Neben einer Feierstunde, bei der ehemalige Schüler der Abiturjahrgänge 1959, 1969 und 1994 geehrt wurden, unterzeichnete Schulleiter Matthias Höhl einen Kooperationsvertrag zwischen der Klassik Stiftung Weimar und der Schule.

Einen ausführlicheren Bericht, sowie drei Fragen an Josef Kraus, lesen Sie am Samstag in der gedruckten Ausgabe der Fuldaer Zeitung sowie digital im E-Paper und im Premiumbereich der FZ-App. / dan