Géraldine Schwarz erhält Winfriedpreis – Verleihung am 13. November

05. November 2019
Fulda

Der mit 10.000 Euro dotierte Winfriedpreis der Stadt Fulda, den in diesem Jahr die deutsch-französische Journalistin, Autorin und Dokumentarfilmerin Géraldine Schwarz erhält, wird am Mittwoch, 13. November, um 18 Uhr im Marmorsaal des Fuldaer Stadtschlosses verliehen.

Laudatorin ist die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann, die 2018 zusammen mit ihrem Mann Jan Assmann mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde.

„Alle Interessierten sind herzlich zu der Verleihung eingeladen“, teilt die Stadt Fulda mit. Zur Planung wird um Anmeldung unter der Telefonnummer (0661) 1021065 gebeten.

Den Namen der Preisträgerin hatte die Jury bereits im März dieses Jahres bekanntgegeben. Nach Überzeugung der Dr. H.G.-Waider Stiftung, die den Preis in Abstimmung mit der Stadt Fulda vergibt, hat Géraldine Schwarz mit ihrem Buch „Die Gedächtnislosen – Erinnerungen einer Europäerin“ einen bedeutsamen Beitrag zur Neubesinnung auf den Wert der europäischen Einigung und der deutsch-französischen Freundschaft geleistet. Ihr Werk führt in authentischer Weise vor Augen, dass eine gelebte Kultur der Vergangenheitsaufarbeitung der Schlüssel zur Gestaltung einer von Frieden und Freiheit geprägten offenen Gesellschaft in Gegenwart und Zukunft sein kann.

Zum Winfried-Preis:

Mit dem Winfried-Preis der Stadt Fulda werden Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderem Maße um die Völkerverständigung verdient gemacht haben. Namensgeber ist der aus England stammende Heilige Winfried Bonifatius. Der missionarische Wirkungskreis des Heiligen hatte sowohl in geistiger als auch in geografischer Hinsicht eine völkerverbindende und friedensstiftende Dimension. Mit dem Winfried-Preis soll an dieses Handeln erinnert werden. Ausgezeichnet werden deshalb Personen, die den europäischen und völkerverbindenden Gedanken des Heiligen Bonifatius in ihrem Handeln fortführen. / lio

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