Goldenes Priesterjubiläum: Algermissen spendet für Afrika-Projekt

21. Oktober 2019
Fulda

Der emeritierte Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, hatte kürzlich 50 Jahre Priester gefeiert. Statt Geschenken hatte er sich Spenden für ein Afrika-Projekt gewünscht. Es kam eine ordentliche Summe zusammen.

Viele Menschen verzichten zu einem runden Geburtstag auf Geschenke und spenden stattdessen an wohltätige Projekte. Auch Bischof Heinz Josef Algermissen findet diese Idee gut.

Der emeritierte Fuldaer Bischof hatte kürzlich etwas zu feiern: sein goldenes Priesterjubiläum. „Ich wollte ein Zeichen setzen, damit mein Festtag auch etwas Gutes für die Menschen in Afrika bewirkt“, so der frühere Oberhirte des Bistums Fulda.

Die Pressestelle des Bistums teilte am Montag mit, dass 3815 Euro an Spenden zusammengekommen sind. Dies kommt nun dem St.-Thomas-Hospital in Yaoundé (Kamerun) zugute.

Geld für Behandlung kranker Menschen

Den Geldbetrag übergab der Bischof an Dr. Marion Fuhrmann, Initiatorin des St.-Thomas-Hospitals, symbolisch in Scheckform. „Wir werden die Spenden zum Kauf eines Ultraschallgerätes für das Hospital verwenden“, sagte Fuhrmann. „Das ist eine sinnvolle Hilfe, die dringend zur Behandlung kranker Menschen in Kamerun gebraucht wird.“

Die katholische Kirche in Kamerun erlebt Fuhrmann, die regelmäßig dorthin reist, als sehr lebendig. Das St.-Thomas-Hospital wurde 2007 mit Hilfe eines deutschen Fördervereins errichtet. / jev

Zum Verein:

Der Förderverein heißt seit 2010 „Kinderhilfe und St. Thomas-Hospital in Kamerun“. Ziel des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung, die Unterstützung im öffentlichen Gesundheitswesen sowie die Unterstützung der Ärmsten – insbesondere der Waisenkinder – in Kamerun.

Zu den Vereinstätigkeiten zählen Informations- und Vortragsveranstaltungen, das Sammeln von Geld- und Sachspenden sowie Organisation und Versand von Hilfscontainern nach Kamerun. Der Bischof von Ebolowa, Dr. Philipp Alain Mbarga, pflegt seit seiner Studienzeit enge Kontakte zu Fulda.