Goodyear einigt sich mit Mitarbeitern auf Stellenabbau in Fulda und Hanau

24. September 2019
Fulda/Hanau

Goodyear Dunlop Tires ist sich mit den Arbeitnehmervertretern einig geworden. Demnach sollen 1050 Arbeitsplätze in den Werken Fulda und Hanau gestrichen werden. Zugleich werden rund 113 Millionen Euro investiert.

Goodyear hatte im März angekündigt, Stellen in den Werken in Fulda und Hanau abzubauen. Damals war von 1100 Stellen die Rede, davon 490 in Fulda und 610 in Hanau.

Nun einigte sich das Unternehmen mit den Arbeitnehmervertretern auf 1050 Arbeitsplätze, die in beiden Werken abgebaut werden – 600 in Hanau und 450 am Standort Fulda.

113 Millionen Euro investiert

Außerdem hatte Goodyear im März bekanntgegeben, im Rahmen der strategischen Ausrichtung des Unternehmens in die Modernisierung der Werke Hanau und Fulda zu investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit seiner Standorte in Deutschland zu stärken und die Produktion von Pkw-Premiumreifen ab Zollgröße 17 zu erhöhen.

Damals hieß es, dass 106 Millionen Euro dafür investiert werden. Nun ist von rund 113 Millionen Euro die Rede.

Sauer: „Sehr gute Ergebnisse“

„Goodyear Dunlop wird in den nächsten drei Jahren umfangreiche Investitionen in die Modernisierung beider Werke tätigen. Der damit verbundene Personalabbau ist für uns sehr schmerzhaft, jedoch leider unvermeidbar“, wird Jürgen Titz, Vorsitzender der Geschäftsführung der D-A-CH-Region bei Goodyear, in einer Pressemeldung zitiert.

„Trotz der unangenehmen Tatsache, dass viele Kolleginnen und Kollegen ihren Arbeitsplatz verlieren werden, können wir sagen, dass in den Verhandlungen sehr gute Ergebnisse für die Betroffenen erreicht wurden.“, so Ines Sauer, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates von Goodyear Dunlop. / sec

Goodyear will Werke in Fulda und Hanau modernisieren - und 1100 Stellen streichen

Goodyear Dunlop Tires Germany kündigt an, im Rahmen der strategischen Ausrichtung des Unternehmens 106 Millionen Euro in die Modernisierung der Werke Hanau und Fulda zu investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit seiner Standorte in Deutschland zu stärken und die Produktion von Pkw-Premiumreifen ab Zollgröße 17 zu erhöhen.

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