Hackschule: Hauptschulzweig soll erhalten bleiben

18. Juni 2019
Oberkalbach/Petersberg

Der Kreistag strebt an, dass der Hauptschulzweig an der Johannes-Hack-Schule in Petersberg erhalten bleibt. Mit überwaltigender Mehrheit hat er am Montag in Oberkalbach den Kreisausschuss aufgefordert, alle Möglichkeiten zu prüfen, um den Zweig weiterzuführen.

Von unserem Redaktionsmitglied Volker Nies

Der Aufforderung stimmte der Kreistag zu. Basis der Aufforderung war ein CDU/CWE-Antrag, dem sich SPD und Linke anschlossen. Sie hatten zuvor eigene Anträge gestellt, die dasselbe Ziel verfolgten wie CDU und CWE.

Der Grund für die Anträge: Landrat Bernd Woide (CDU) hatte in unserer Zeitung berichtet, der Kreis überlege, den Hauptschulzweig der Grund- und Hauptschule in Petersberg schrittweise zu schließen. Woide begründet dies so: Die Zahl der Grundschulkinder in Petersberg wachse stark. Eine bauliche Erweiterung sei aber nur möglich, wenn man den Schulhof verkleinere. Das wolle er nicht.

Alternativen sollen geprüft werden

Die meisten Hauptschüler kämen aus der Stadt Fulda: nämlich 66; 40 aus Petersberg, neun aus anderen Kreiskommunen. Auch das Land dränge auf eine Schließung.

„Bevor wir nicht alle denkbaren Alternativen geprüft haben, können wir nicht über eine Schließung entscheiden“, sagte CDU-Fraktionschef Dr. Norbert Herr am Montag.

Mehr zur Johannes-Hack-Schule lesen Sie am Dienstag in einem ausführlicheren Bericht in der gedruckten Ausgabe der Fuldaer Zeitung sowie in der digitalen E-Paper-Ausgabe.

Woide: „Eine Bebauung würde der Johannes-Hack-Schule die Luft nehmen"

Landrat Bernd Woide meldet sich zur Schließung der Johannes-Hack-Schule zu Wort: Die stetig steigende Zahl an Grundschülern würde mehr Raum verlangen. Ein An- oder Neubau würde den Schulhof verkleinern und der „Schule die Luft nehmen".