IG Friedrichstraße: 95 Prozent der Geschäftsleute gegen zusätzliche Verkehrsberuhigung

17. Juli 2015
Fulda

Zeitnah nach den Sommerferien soll eine Entscheidung darüber fallen, wie es mit der Friedrichstraße in Fulda weitergeht. Nach Angaben des IG-Vorsitzenden Stefan Wehner seien 95 Prozent der dort und im Umfeld ansässigen Geschäftsleute gegen eine Sperrung dieser Straße für den Verkehr.

Fuldas Bürgermeister und Verkehrsdezernent Dag Wehner (CDU) sagte: „Die Argumente waren im Kern zwar bekannt. Dass sich Handel und Gastronomie aber so einheitlich geäußert haben, hat natürlich Gewicht.“

Händler und Gastronomie lehnten jeden weiteren Eingriff in Richtung Verkehrsberuhigung ab. Die vor fünf Jahren angestoßenen baulichen Veränderungen hätten sich bewährt und reichten aus.

Externe Stadtplaner hatten in Erwägung gezogen, den Durchgangsverkehr und den Parkplatz-Suchverkehr aus der Friedrichstraße herauszuhalten. „Aktive Kernbereiche“ hieß ihr Programm. Es sollte das Verweilen am Rande der Straße angenehmer gestalten.

Wehner hofft, dass jetzt zumindest für einige Zeit Ruhe bei dieser Thematik einkehre. Alles sei in der Breite besprochen und die Argumente ausgetauscht worden.

120 Interessierte waren am Mittwochabend bei einer Bürgerversammlung anwesend, bei die Friedrichstraße ein Thema war. Lesen Sie hier mehr: Angst vor Umsatzeinbußen: Händler und Gastronomen gegen phasenweise Sperrung der Friedrichstraße. / zen